Sportwagenfirma in Konkurs. Eine niederösterreichische Sportwagenfirma, deren CEO unter Betrugsverdacht in Wien in U-Haft sitzt, ist insolvent.

Von APA Red. Erstellt am 29. März 2019 (11:54)
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Symbolbild

Am Landesgericht Wiener Neustadt wurde am Mittwoch ein Konkursverfahren eröffnet, geht aus der Ediktsdatei hervor. Mit Donnerstag wurde das Unternehmen vorerst geschlossen, sagte die Masseverwalterin. Laut einem "Kurier"-Bericht wird an einem Sanierungsplan gearbeitet.

Über Passiva und Anzahl der Gläubiger gab es vorerst keine Angaben. Die Unterlagen wurden von der Polizei noch nicht freigegeben, hieß es.

Aufgrund fehlender Einnahmen können Kosten nicht gedeckt werden, deshalb sei die Schließung des Unternehmens angeordnet worden, sagte Masseverwalterin Petra Illek-Klingenschmid am Freitag zur APA.

Dies stehe grundsätzlich einer möglichen Wiedereröffnung nicht im Wege. Derzeit soll es Gespräche mit Interessenten geben. Die Berichts- und Prüfungstagsatzung findet am 6. Juni statt.

"Es handelt sich um einen Eigenantrag zum Schutz der Gläubiger. Wir wollen die Sache in geordnete Bahnen bringen", wurde Bernhard Wagner, der Rechtsanwalt des CEOs, vom "Kurier" zitiert. Man arbeite an einer Lösung und an einem Sanierungsplan, sein Mandant solle aus dem Unternehmen ausscheiden.