Fördercall für Gastgeber erstmals mit WKNÖ. Gastronomen stehen 1,25 Millionen Euro an Fördergeldern für das Jahr 2020 zur Verfügung. Dabei kommen 250.000 Euro von der WKNÖ.

Von Sabrina Luger. Erstellt am 17. Januar 2020 (15:14)
Erstmals Partner beim Fördercall "Gastgeber 2020": Landesrätin Petra Bohuslav und WKNÖ-Spartenobmann Mario Pulker.
NLK Burchhart

 „Die heimischen Gastronomen sind nicht nur wichtige Botschafterinnen und Botschafter für unseren Tourismus, vor allem haben sie eine wichtige Funktion als gesellschaftliche Treffpunkte in unseren Gemeinden und Städten“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav bei einem Gespräch mit Journalisten am Freitagvormittag. Deshalb will man niederösterreichische Wirte unterstützen, die Qualität der Betriebe aufrechtzuerhalten beziehungsweise zu verbessern. Davon, so Bohuslav, sollen nicht nur die Gastronomen selbst profitieren, sondern auch die Gäste, der Tourismus im Land und der Wirtschaftsstandort Niederösterreich.

Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe, die Mitglied der Fachgruppe Gastronomie und Hotellerie in der Wirtschaftskammer NÖ sind, können diese Förderung beantragen. Unterstützt werden Investitionskosten von 5.000 Euro bis 30.000 Euro mit einem Zuschuss, der maximal 20 Prozent der förderbaren Kosten beträgt. Das betrifft Projekte zur Erneuerung der Einrichtung, der Ausstattung oder andere Maßnahmen, die zur Verschönerung des Innen- sowie Außenbereichs der Betriebe beitragen.

Die Aktion Fördercall für Gastgeber wird dieses Jahr erstmals gemeinsam mit der WKNÖ finanziert. Davon kommen 1 Millionen Euro vom Land und 250.000 Euro von der WKNÖ. „Unsere Betriebe leben in herausfordernden Zeiten. Aus viele Gesprächen wissen wir, dass darauf oft mit qualitätsverbessernden Maßnahmen reagiert wird, um den hohen Ansprüchen der
Gäste noch besser zu entsprechen“, so der Spartenobmann der WKNÖ Mario Pulker.

Anträge zur Förderung können von 3. Februar 2020 bis zur Ausschöpfung des vorgesehenen Budgets (längstens bis 31. Mai 2020) über das Wirtschaftsförderungsportal des Landes Niederösterreich eingereicht werden (www.wfp.noe.gv.at).