Gesichtsvisiere für niederösterreichische Betriebe. Die niederösterreichische Wirtschaftskammer und das Land NÖ unterstützen den Ankauf von Gesichtsvisieren für Betriebe mit maximal fünf Arbeitnehmern mit insgesamt 500.000 Euro.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 07. April 2020 (13:15)
Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und der designierte WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker sehen in der Förderung für die Anschaffung von Gesichtsvisieren einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Krise.
Franz Gleiß

Niederösterreichs Unternehmen treffen jetzt bereits Vorsorge, um für eine schrittweise Lockerung der Öffnung für den Kundenverkehr gerüstet zu sein. 
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern müssen den gesamten Arbeitstag über gut geschützt sein, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Das Land und die Wirtschaftskammer Niederösterreich unterstützen nun Unternehmen mit maximal fünf Arbeitnehmern beim Erwerb von Gesichtsvisieren.  

Während sich für Konsumenten eine Einwegmaske eignet, brauchen Unternehmer und deren Mitarbeiter eine akzeptable Lösung – schließlich müssen sie die Schutzkleidung mehrere Stunden am Stück tragen. „Diese Gesichtsvisiere bieten einen Schutz damit unsere Betriebe und ihre Mitarbeiter in den kommenden Wochen ein blau-gelbes Comeback starten können“, erklärt Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger.
„Mit der Förderung von Gesichtsvisieren wollen wir einen wertvollen Beitrag leisten, um die Betriebe bestmöglich durch diese Krise zu bringen, ihnen Unterstützung und Sicherheit zu bieten und ihre Mitarbeiter zusätzlich zu schützen“, unterstreichen  Danninger, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und der designierte WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker das Ziel der Initiative. 

Förderbedingungen 

500.000 Euro (je 250.000) stellen Land und WKNÖ den Betrieben insgesamt für die Anschaffung zur Verfügung. Gefördert wird die Anschaffung von fünf Visieren pro Unternehmen mit jeweils fünf Euro. Voraussetzung ist aber, dass die Gesichtsvisiere von  Betrieben im heimischen Bundesland produziert werden. „Damit stellen wir sicher, dass die Wertschöpfung im eigenen Land bleibt und wir unseren regionalen Produzenten unter die Arme greifen“, erklären Danninger, Zwazl und Ecker. 

Betriebe, die das Angebot in Anspruch nehmen wollen, bestellen direkt bei den Produzenten, die dann auch die gesamte Logistik abwickeln. Wirtschaftskammer und Land begleichen  die Kosten bei den Produzenten. Dabei handelt es sich um die niederösterreichischen Unternehmen Mack GmbH, NGB dimensions und die Ing. H. Gradwohl Gesellschaft. 

Ein Tipp: Bei einer Bestellung über E-Mail oder im Webshop immer das Kennwort "NÖ Wirtschaft - gut beschützt" angeben. Die gesammelten Kontaktdaten der Produzenten finden sich unter http://news.wko.at/noe/gutbeschuetzt.