Niederösterreich

Erstellt am 22. Januar 2019, 12:03

von NÖN Redaktion

Konsumentenschützer holten 2018 rund 1,13 Mio. Euro. Mehr als 1,13 Millionen Euro hat die AK Niederösterreich-Konsumentenberatung 2018 für die Niederösterreicher erkämpft. Rund 43.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ließen sich zu Problemen rund um die Themen Wohnen, Bauen, Finanzdienstleistungen, Handy, Internet und Reisen beraten. Besonders das Thema Wohnen beschäftigt die Menschen in hohem Maße. Die AK reagiert prompt: mit dem Ausbau der Wohnrechtsberatung.

AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser und Mag. Bettina Heise, Direktorin der AK Niederösterreich, präsentierten die Konsumentenschutzbilanz 2018.  |  Wolfgang Prinz

Mehr als 26.000 KonsumentInnen haben sich im vergangenen Jahr telefonisch beraten lassen. In rund 4.750 Fällen führte ein persönliches Beratungsgespräch zur Problemlösung. In fast 12.000 Fällen wurden die Konsumenten auf schriftlichem Wege unterstützt. 

Für rund 1.690 Niederösterreicher mussten die AK-Experten bei Firmen intervenieren, weil diese nicht bereit waren, auf die berechtigten Anliegen der Betroffenen zu reagieren. In den vergangenen 15 Jahren wurden insgesamt fast 540.000 telefonische Beratungen gezählt. 

„Statistisch gesehen hat damit jedes der 540.000 AK Niederösterreich-Mitglieder einmal die Hotline der AK Niederösterreich- Konsumentenberatung gewählt“, so AK Niederösterreich-Direktorin Bettina Heise.

Top-Themen in der Beratung 

Die meisten Anfragen in der Konsumentenberatung der AK Niederösterreich – fast 7.700 - betrafen das Thema Wohnen, dicht gefolgt von Fragen zu Bauen und Sanieren. Probleme mit Finanzdienstleistungen, Telefonieren und Internet landeten ebenfalls sehr häufig auf den Tischen der Konsumentenschützer, außerdem Fragen zu Versicherungen und Reiseproblemen.

Für bestmöglichen Service für die Niederösterreicher soll 2019 der Ausbau der Leistungen im Konsumentenschutz sorgen – beginnend mit der Wohnrechtsberatung im Februar 2019. Zukünftig wird die Terminvergabe auch online und damit besonders nutzerfreundlich möglich sein. 

Wohnen muss leistbar werden

Für heuer fordert die Arbeiterkammer, dass Wohnen wieder leistbar wird. Maklergebühren sollen endlich nicht mehr an Mieter weiterverrechnet werden. Außerdem sollte der Betriebskostenkatalog entrümpelt und die Wohnbauförderung zweckgebunden werden, um mehr leistbaren Wohnraum zu schaffen.