Bund fördert mit 43 Millionen Euro zusätzlich Breitbandausbau in NÖ

Erstellt am 02. Dezember 2022 | 13:56
Lesezeit: 2 Min
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Die landeseigene Breitbandholding NÖGIG errichtet derzeit rund 45.000 Glasfaseranschlüsse in 66 Gemeinden.
Foto: Martin Steiger
In den nächsten fünf Jahren stellt der Bund insgesamt 275,5 Millionen Euro an Fördermitteln für den Ausbau des Breitbandnetzes in Niederösterreich zur Verfügung. Die landeseigene Glasfaserinfrastrukturgesellschaft NÖGIG erhält einen großen Anteil der Förderungen.

Vor kurzem stellte der Bund 232,5 Millionen Euro aus der zweiten Breitbandmilliarde für den Breitbandausbau in Niederösterreich bereit. Nun folgen weitere 43 Millionen Euro aus einem weiteren Fördercall des Bundes. In Summe fließen damit aktuell 275,5 Millionen Euro an Bundesmittel in den Breitbandausbau in Niederösterreich.

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Digitalisierungslandesrat Jochen Danninger (ÖVP) und Digitalisierungsstaatssekretär Florian Tursky betonen die Bedeutung des Breitbandausbaus für Betriebe und Haushalte.
Foto: Daniel Hinterramskogler

„Innerhalb der kommenden fünf Jahre müssen diese Fördermittel verbaut sein, wovon die Bevölkerung, die Betriebe und auch die niederösterreichische Bauwirtschaft in wirtschaftlich unsicheren Zeiten profitieren werden“, betont Digitalisierungslandesrat Jochen Danninger (ÖVP) die Notwendigkeit des Ausbaus. Er sehe, dass in den Regionen mit Glasfaserkabelanschlüsse sich vermehrt Firmen ansiedeln und dadurch neue Arbeitsplätze entstehen.

36 Millionen Euro für landeseigene Breitbandholding

„Die neuen Förderungen in Niederösterreich bringen uns unserem Ziel näher Österreich bis 2030 sowohl mit mobilem als auch stationärem gigabitfähigen Internet zu versorgen“, ergänzt Digitalisierungsstaatssekretär Florian Tursky.

Die landeseigene Glasfaserinfrastrukturgesellschaft NÖGIG erhält den Großteil der neuen Bundesförderung. 36 Millionen Euro von den 43 Millionen Euro gehen an die NÖGiG. Derzeit werden rund 45.000 Anschlüsse in knapp 66 Gemeinden errichtet. Durch die zugesagte Fördersumme kann die NÖGIG-Gruppe als größter Fördernehmer dieses Vorhaben weiterführen.