Werkstättenneubau in St. Pölten eröffnet. 29 Millionen Euro hat der Neubau des Kompetenzzentrums in St. Pölten gekostet. Hier werden Nahverkehrsfahrzeuge und Dieselkomponenten gewartet. Außerdem ist der Neubau für künftige Antriebstechnik gerüstet.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 19. Juli 2019 (13:14)
ÖBB/Scheiblecker
Andreas Zwerger (Geschäftsführer ÖBB-Technische Services GmbH; von links), Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl, Siegfried Stumpf (Vorstandsdirektor ÖBB-Personenverkehr AG), Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko und St. Pöltens Vizebürgermeister Franz Gunacker.

110 Jahre lang ist die Traditionsgeschichte des ÖBB-Standorts in St. Pölten. Um auch für die Zukunft den Standort zu sichern, wurde heute ein wichtiger Meilenstein gelegt: Die Eröffnung des Neubaus der Werkstätten in St. Pölten, der durch die ÖBB Technische Services GmbH durchgeführt wurde. 550 Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Der Neubau hat rund 16 Monate gedauert und wurde bei laufendem Betrieb durchgeführt. Insgesamt sind drei neue Industriehallen errichtet worden. Je eine ist für die Wartung von Diesllokomotiven, Dieseltriebwagen und Komponenten zuständig. Außerdem wurde das Unfallzentrum in der Wagenhalle erweitert. Das Hallenlayout wurde gemeinsam mit der Technischen Universität Graz erarbeitet.

Gesamtinvestitionen von 109 Millionen Euro

Insgesamt werden am Standort St. Pölten 109 Millionen Euro investiert. Neben der neuen Werkstättenhallen entsteht nämlich auch der neue Bildungscampus der ÖBB, der im Herbst eröffnet werden soll.