Ökonom definiert Handlungsempfehlungen . Christian Helmenstein, Chefökonom der Industriellenvereinigung, hat Handlungsbereiche für NÖ Wirtschaft definiert. Er attestiert Entwicklung in NÖ gutes Zeugnis.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 16. Juli 2019 (16:24)
NLK/Reinberger
IV-Chefökonom Christian Helmenstein, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und IV-NÖ Präsident Thomas Salzer (von links).

Die Erhöhung der Lebensarbeitszeit, Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Verkürzung von Pendelzeiten, Verfügbarkeit von IT-Fertigkeiten und eine höhere Erwerbsquote inklusive der Frauenerwerbsquote. Das sind einige der Stellschrauben, an der die heimische Wirtschaft laut Helmenstein drehen muss, um auch in Zukunft zu wachsen und auf internationalen Märkten reüssieren zu können.

Industrie sei "Flaggschiff"

Bisher seien, so Helmenstein, jedenfalls bereits wichtige Maßnahmen gesetzt worden, um in Niederösterreich wettbewerbsfähig zu bleiben. Er betonte etwa die Sinnhaftigkeit der Exportinitiativen von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes und der Wirtschaftskammer NÖ – zuletzt jene für die Märkte China und Frankreich.


Große Bedeutung hätten die Industriebetriebe für Niederösterreichs Wirtschaft. Davon ist Thomas Salzer, Präsident der NÖ Industriellenvereinigung, überzeugt – immerhin werde rund ein Drittel der gesamten heimischen Wirtschaftsleistung in NÖ von der Industrie bestritten. „Die Industriebetriebe sind unsere Flaggschiffe“, betont auch VP-Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.