REWE baut 250 Jobs ab. Billa und Merkur bekommen Verwaltungseinheit. Aktionen werden reduziert.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 08. Juli 2020 (05:31)
Rewe
APA (AFP)

Für Kunden wird es beim Einkauf eher unbemerkt bleiben. Denn Billa und Merkur wird es weiterhin geben. Zusammenfassen will sie REWE aber unter einem Dach. Sie bekommen eine Verwaltungseinheit namens BMÖ. Die Vorstände werden fusioniert. Mit der Bündelung sollen Kosten gespart werden.

Auswirkungen hat das auch auf die REWE-Zentrale in Wiener Neudorf (Bezirk Mödling): Dort sollen bis Ende 2022 zwischen 200 und 250 Mitarbeiter abgebaut werden. Einen Sozialplan gibt es bereits. Rewe-Österreich-Chef Marcel Haraszti betont, dass er hoffe, dass diese im Konzern anderweitig einen Posten finden. Insgesamt wolle der Konzern beim Personal in Österreich nämlich wachsen – vor allem in den Filialen. Heuer nahm REWE schon 1.000 Mitarbeiter auf.

Einige Änderungen werden die Kunden auch direkt zu spüren bekommen: Mit der Preisschlacht soll Schluss sein. Der Aktionsanteil werde weiter reduziert, kündigte Haraszti an. Stattdessen setze der Konzern auf Dauer-Tiefpreise. Gleichzeitig soll das regionale Sortiment erweitert werden. Die Preise sollen in beiden Geschäften gleich gestaltet sein.