Erstellt am 18. Mai 2018, 13:16

von NÖN Redaktion

Eisenbahner legen sich bei Kassenfusion quer. Die Regierungsverhandlungen zur Sozialversicherungsreform gehen ins Finale. Die Versicherungsanstalt für Eisenbahner und Bergbau zeigt sich kämpferisch.

Symbolbild  |  vchal/Shutterstock.com

Die von der ÖVP-FPÖ-Bundesregierung geplante Zusammenlegung der Krankenkassen und die Zukunft der Allgemeinen Unfall-Versicherungsanstalt (AUVA) stoßen weiter auf Widerstand. Die Anstalt für Eisenbahner und Bergbau (VAEB) mit rund 235.000 Versicherten hat sich in einer Sitzung nach Informationen der NÖN auf ein Nein zu einer Verschmelzung mit der Beamtenversicherung (BVA) festgelegt und will für den Erhalt der Selbstverwaltung kämpfen.

Wir lehnen Einsparungen auf Kosten der Versicherten ab“, bekräftigt Günter Blumthaler, VAEB-ArbeitnehmerInnenvertreter und Vorsitzender des Fachbereichs Eisenbahn in der Gewerkschaft vida. „Wenn man im System spart, spart man auch automatisch immer bei den Menschen. Anders geht das gar nicht.“ 

Blumthaler sieht in der geplanten Zusammenlegung der Krankenkassen „einen rein politisch motivierten Akt der Regierungsparteien, an dessen Ende die Privatisierung des Gesundheitssystems steht“.