Parkraumbewirtschaftung für Wachau soll kommen. In Sachen Umgang mit dem Massentourismus in der Wachau sind jetzt neue Details bekannt geworden. Zwei Dinge sollen am 28. März in einer Pressekonferenz präsentiert werden: Zum einen ein Konzept für den Ort Dürnstein als solchen, und zum anderen ein Vorschlag für die Bus-Parkraumbewirtschaftung in der gesamten Wachau.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 20. Februar 2019 (17:36)
Anita Kiefer
Dürnstein leidet unter den Touristenströmen, die in den kleinen Ort pilgern. Ein eigenes Konzept soll hier Abhilfe schaffen.
 

Bei letzterem soll ein Konzept vorgeschlagen werden, wie verhindert werden könne, dass Busse Touristen in einem Ort absetzten und dann wenige Kilometer entfernt gratis parken, so Andreas Nunzer, Bürgermeister in Spitz und Vorsitzender der BürgermeisterInnenrunde der Welterbegemeinden Wachau.

Diese BürgermeisterInnenrunde hatte gestern Abend in Krems eine Sitzung, in der Details zum Umgang mit den Touristenströmen in der Wachau diskutiert wurden. „Ein Bustourismus dieser Art soll unterbunden werden.“ Das entsprechende Parkraumbewirtschaftungskonzept gelte aber nur für Busse.

Für Dürnstein würden Empfehlungen abgegeben, wie ein „gedeihliches Zusammenleben zwischen Einheimischen und Touristen“ funktionieren kann, präzisierte Nunzer gegenüber der NÖN.

"Aber ich bin in dieser Runde auch nur einer unter vielen"

Eine Welterbeabgabe, wie sie etwa der Bürgermeister von Dürnstein, Johann Riesenhuber, für wünschenswert hält, ist aber dennoch nicht vom Tisch. „Man muss über alles reden. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass so etwas kommt. Ich persönlich bin sehr skeptisch, auch als Jurist. Aber ich bin in dieser Runde auch nur einer unter vielen“, so Nunzer. Dass eine Welterbeabgabe Ende März präsentiert werden könnte, das schließt Nunzer „höchstwahrscheinlich“ aus.

Mehr Details wollte Nunzer mit dem Verweis auf die Pressekonferenz am 28. März nicht verraten. Bei der Pressekonferenz werden sowohl das Land Niederösterreich als auch ein Planer und der Donautourismus mit dabei sein. Im Zuge dieser soll auch ein Umsetzungszeitplan für die genannten Maßnahmen vorgelegt werden.