Tag der Musikschulen brachte Land NÖ zum Erklingen. Die Musikschulen des Landes öffneten zum bereits neunten Mal gemeinsam ihre Türen und luden mit verschiedensten Aktionen zum Kennenlernen ein.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 07. Mai 2019 (09:56)
Filzwieser

Bereits zum neunten Mal öffneten die 127 niederösterreichischen Musikschulen am vergangenen Freitag gemeinsam ihre Türen und brachten mit über 160 Veranstaltungen an 146 Standorten nicht nur ganz Niederösterreich zum Erklingen, sondern luden zum Kennenlernen, Ausprobieren und Zuhören ein.

Die Bandbreite der Events reichte dabei von Kammermusikkonzerten über Flashmobs bis hin zu rockigen Klängen und Musical-Aufführungen.

„Als Orte der kulturellen Begegnung, der Vielfalt, Kreativität und Interdisziplinarität sind die Musikschulen aus der niederösterreichischen Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken. Diese herausragende Bedeutung wurde am Tag der Musikschulen ebenso einmal mehr im ganzen Land spürbar, wie die Qualität des künstlerisch-kreativen Schaffens der jungen Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Lehrerinnen und Lehrer“, so Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, die am Tag der Musikschulen die Musikschule Triestingtal besuchte.

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„Niederösterreich hat ein beinahe flächendeckendes Angebot: 500 von 573 Gemeinden sind in das Musikschulwesen eingebunden und finanzieren und tragen eine Musikschule. Damit sind wir im Bundesländervergleich mit Vorarlberg gemeinsam an der Spitze“, so Michaela Hahn, Geschäftsführerin des Musikschulmanagement Niederösterreich.

Insgesamt werden an den niederösterreichischen Musikschulen 60.000 Musikschülerinnen und Musikschüler von 2.300 Lehrenden unterrichtet. Das Angebot reicht von elementarer Musikpädagogik über den Instrumentalunterricht bis hin zu Tanz, Gesang und Ensemblespiel.

Darüber hinaus bieten die Musikschulen Kindern und Jugendlichen mit verschiedenen interdisziplinären und regionsübergreifenden Projekten die Möglichkeit zur Weiterentwicklung der individuellen Talente. „Unser Ziel ist es, das Angebot in Zukunft auf weitere künstlerische Fächer zu erweitern, um unterschiedliche Interessen und Talente bestmöglich fördern zu können“, so Michaela Hahn.