Das größte NÖN-Talent 2022 kommt aus Poysdorf

Erstellt am 18. November 2022 | 23:02
Lesezeit: 10 Min
Großartige Stimmung beim Finale in Tulln. Die 13 Kandidatinnen und Kandidaten überzeugten das Publikum und die Jury mit ihren Auftritten. Marlene Wilfing (30) ist die große Siegerin.

NÖN Talent Finale 2022
Foto: Erich Marschik

Das NÖN Talent 2022 steht fest: Marlene Wilfing ist die große Siegerin, die somit 5.000 Euro gewann. "Ich hätte den Sieg nicht erwartet. Ich danke meiner Familie, dass sie mich immer unterstützt hat", jubelte die Siegerin nach dem Finale.Liza Kuleshova kann sich über den zweiten Platz freuen und bekam eine Studio-Aufnahme im Wert von 2.500 Euro. Der dritte Platz ging an Maya Florentina Filimon, die damit einen Urlaub auf der Schwarzalm gewann.

 
 

Emilio Brumbach wurde Vierter und freute sich über ein Tablet. Den fünften Platz belegte Vanessa Weissenberger.

 

13. NÖN-Talente-Staffel war ein voller Erfolg

Bereits zum 13. Mal wurde  "Die NÖN sucht das größte Talent"  heuer veranstaltet. Mit Erfolg, wie auch Mastermind  Andy Marek betonte: "Jetzt mache ich das zum 13. Mal und es ist jedes Mal etwas ganz Großes für mich. Wir sind immer schon traurig, wenn es im Finale zu Ende geht."

 

Austragungsort für das große Finale war heuer das Atrium in Tulln, in dem am Freitag über 400 Zuschauerinnen und Zuschauer live dabei waren. Das Event wurde auf NÖN.at auch im Livestream übertragen. Somit konnten die User mit den 13 Kandidatinnen und Kandidaten mitfiebern und auch für sie voten.

 

Bevor jedoch die erste Kandidatin ihr Können beweisen konnte, eröffnete Peter Sax mit seinem Saxophon den Abend. Anschließend durfte die großartige Siegerin aus dem Jahr 2021, Kristina Pucher, zusammen mit allen 13 Kandidatinnen und Kandidaten und den Moderatoren der Show Andy Marek und Lukas Marek das Publikum auf den Abend einstimmen.

NÖN Talent Finale 2022
Foto: Erich Marschik

 Danach durften die Künstlerinnen und Künstler performen und versuchen die 19-köpfige Jury, bestehend aus 19 hochkarätigen und erfahrenen Künstlerinnen und Künstlern, von sich zu überzeugen.

Von Gesang bis Akrobatik

Groß war die Begeisterung als die 19-jährige Marie-Solange Schantl (Ternitz) anfangen durfte. Obwohl sie am Mittwoch noch krank im Bett lag, ließ sie sich es nicht nehmen und legte mit ihrer kräftigen Stimme einen hervorragenden Auftritt hin. Hannah Baumgartner (St. Margarethen) zeigte der Jury und ihren Fans sowohl auf dem Klavier als auch mit ihrem Gesang was in ihr steckt. Mit nur 10 Jahren schaffte es Maya Florentina Filimon (Matzendorf) mit Startnummer drei ins Finale und zeigte mit „Der Hölle Rache“, aus der Zauberflöte in atemberaubender Art und Weise, was man aus klassischer Musik gesanglich herausholen kann.

Emilio Brumbach aus Dietmannsdorf zeigte als Artist unglaubliches Können und begeisterte das Publikum und die Jury. Lisa Fletzberger (Mistelbach) brachte gleich zwei Talente mit zum großen Finale. So sang sie ihre eigene Komposition „Das Leben“ und bewies somit, dass sie singen und Lieder schreiben kann. Die sechste Künstlerin, Magdalena Hahn,  (Gföhl) begleitete ihre wundervolle Stimme bei dem Stück „Another Love“ selbst mit ihrer Gitarre.

Poledance bei „NÖN sucht das größte Talent“

NÖN Talent Finale 2022
Foto: Erich Marschik

Birgit Edermayer (Amstetten) sorgte mit ihrem Talent im Poledance für eine sehenswerte und ästhetische Abwechslung an diesem Abend. Auch Kandidatin Laura Kiefer (Emmersdorf) konnte mit ihrer Stimme so manchen Zuschauer zum Mitsummen anregen. Der darauffolgende Auftritt wurde gleich von zwei Sängerinnen, Carina Reischer (Krems) und Johanna Krottendorfer (Maissau), auf die Bühne gezaubert. Das Duo konnte schon bei so einigen Auftritten Erfahrung sammeln, die auch im Finale sichtbar wurde.

Mit erst 18 Jahren hat Vanessa Weissenberger (Purkersdorf) schon ihren eigenen produzierten Song, welchen sie auch beim Finale performte. Der Song „Ich wein für dich“ behandelt einerseits Themen, wie Trauer und Schmerz, gibt auf der anderen Seite auch wieder Hoffnung. Die Volksschülerin Liza Kuleshova (Wien) begeisterte mit einem bewegenden Auftritt des Tina Turner Songs "Simply the best".  Die Elfjährige war eigentlich für das NÖN-Talente-Finale im Vorjahr qualifiziert, musste damals aber krankheitsbedingt absagen. So bekam sie ein Jahr später als 13. Kandidatin die Chance, sich zu beweisen, was ihr letztlich den tollen zweiten Platz einbrachte. Paulina Steinlesberger (Neuhofen) gab eine Eigenkomposition zum Besten und begeisterte damit die Zuschauer. 

Noch vor Steinlesberger war in der Show Marlene Wilfing (30) aus Poysdorf an der Reihe. Mit einem sogenannten "Looping-Effekt" speichert sie Melodien auf verschiedenen Instrumenten und gestaltete somit live auf der Bühne ein Lied. Das hatte sich letztlich ausgezahlt, weil es die 30-Jährige zum vielumjubelten aber für sie überraschenden Sieg führte. 

NÖN Talent Finale 2022
Foto: Erich Marschik

Die gute Nachricht gab es zum Schluss von NÖN-Chefredakteur Walter Fahrnberger. Es soll auch nächstes Jahr die beliebte Show "Die NÖN sucht das größte Talent" geben. "Natürlich wird es eine 14. Staffel geben", betonte Walter Fahrnberger im Interview mit Andy Marek.