Ein Fest für Eisenbahnfreunde. Eine Mariazellerbahn-Festivität an sechs Standorten ist für Juni geplant, so es die Pandemie zulässt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 12. März 2021 (03:33)
Von der nostalgischen Dampflok Mh.6 über die Elektrolok 1099 bis hin zur Himmelstreppe: Fuhrpark und Attraktionen sollen bei der Festivität im Juli präsentiert werden.
TV Pielachtal, TV Pielachtal

Gute Nachrichten für Eisenbahnfreunde: In einer gemeinsamen Videokonferenz haben alle beteiligten Vereine, Mostviertel Tourismus, der Tourismusverband Pielachtal und die NÖ Bahnen die Absicht geäußert, dass am 12. und 13. Juni eine Mariazellerbahn-Festivität auf der Talstrecke durchgeführt werden soll.

Wie bereits länger geplant, ist vorgesehen, dass es an folgenden Standorten verschiedenste Bahnaktivitäten geben soll: in St. Pölten am Alpenbahnhof, in Ober-Grafendorf beim Heizhaus, auf der Krumpe und bei der Firma Styx, am Kunstbahnhof in Klangen, am Bahnhof in Hofstetten-Grünau, beim Modellbahnmuseum Mariazellerbahn in Kirchberg und in der NÖVOG-Betriebsstätte in Laubenbachmühle. Tourismusobmann Gerhard Hackner informiert: „Wir wollen damit eine Aufbruch-Stimmung signalisieren und müssen trotzdem sehr flexibel sein.“

„Unter welchen Rahmenbedingungen es möglich sein wird, werden wir hoffentlich in wenigen Wochen wissen.“ Andreas Purt, Mostviertel Tourismus

Von der weiteren Entwicklung der Pandemie wird es abhängen, wie groß die Festivität sein kann und vor allem, welche Vorsorgemaßnahmen getroffen werden müssen. Das genaue Programm samt Attraktionen an allen Standorten wird noch bekannt gegeben.

„Attraktives Angebot und Ablenkung bieten“

Andreas Purt, Geschäftsführer von Mostviertel Tourismus, meint dazu: „Bei der Besprechung wurde vereinbart, dass man im Juni in jedem Fall gemeinsam eine Mariazellerbahn-Festivität begehen möchte. Unter welchen Rahmenbedingungen es möglich sein wird, werden wir hoffentlich in wenigen Wochen wissen.“ Und er ist der Meinung, dass es unter Einhaltung aller Bedingungen und Vorsichtsmaßnahmen möglich sein sollte, „den Gästen aus dem näheren Umfeld und dem Ballungszentrum rund um Wien ein attraktives Angebot und damit vor allem wieder eine Ablenkung zu bieten.“