Erich Königsberger: „Die FPÖ ist nicht gefährdet“. In Stadt und Bezirk sind Freiheitliche optimistisch: Man habe richtige Schritte gesetzt, die Motivation sei ungebrochen.

Von Thomas Werth und Nadja Straubinger. Erstellt am 21. Mai 2019 (04:21)
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FP-Bezirksparteiobmann Erich Königsberger merkt Zusammenhalt innerhalb der Partei.

Mit Kampfansagen und Zuversicht reagieren die Freiheitlichen in der Landeshauptstadt und im Bezirk auf die jüngsten Entwicklungen in der Bundespartei. „Die FPÖ und die Verantwortlichen haben unmissverständlich klare Konsequenzen gezogen. Das ist zu akzeptieren und war ein vorbildlicher Schritt auch im Sinne der Arbeit für die Menschen“, meint der St. Pöltner FP-Stadtrat Klaus Otzelberger.

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Für den St.Pöltner Stadtrat Klaus Otzelberger hat die Partei klare Konsequenzengezogen.

Man müsse jetzt mit voller Kraft weiterarbeiten und mit tatkräftiger und ehrlicher Politik für die Bevölkerung da sein, betont Otzelberger: „Wir sind in der Region absolut stark aufgestellt. Sämtliche Manöver der anderen Parteien sind leicht durchschaubare Politspielchen am Rücken unseres Landes und am Rücken der Bürger.“

Ähnlich argumentiert FP-Bezirksobmann Erich Königsberger: „Nach den Videos wurden mit den sofortigen Rücktritten die richtigen Schritte gesetzt m. Die FPÖ insgesamt sehe ich nicht gefährdet, weil wir in Niederösterreich immer ehrliche Politik gemacht haben.“

Die Motivation sei ungebrochen, ist Königsberger überzeugt: „Wir haben nicht die größte Freude mit den Vorfällen, aber der Grundkonsens ist schon, dass alle zur Partei halten. Den Fall kann man ohnehin nicht verallgemeinern.“