Zufrieden mit den ersten Gmoabus-Wochen. 16 Kinder nutzen den Schulbus, die Rückmeldungen sind gut. Vizebürgermeister hofft auf mehr Fahrgäste beim Anrufservice.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 18. September 2019 (03:23)
NOEN
Aloisia Gruber testete den Gmoabus für eine Fahrt zum Nahversorger. Für Einkaufsfahrten kann der Gmoa-Bus ebenso genützt werden, ...

Zwei Wochen Gmoa-Bus und eine Woche Schulbus sind vorüber, Zeit für den Organisator des Projekts, Vizebürgermeister Michael Strasser, eine erste Bilanz zu ziehen: „Beim Gmoabus sind die Bürger noch zurückhaltend, aber der Schulbus wird gut genützt.“ Auch die NÖN war für eine Probefahrt dabei.

Straubinger
... wie für eine Ausflugsfahrt zum Mostbrunnen. Jessica Plank, Romana Plank, Anja Zöchling und Vizebürgermeister Michael Strasser machten mit Chauffeur Walter Pfeiffer eine Spritztour.

Eine Fahrt im Ortsgebiet kostet 1,50 Euro. Die Beförderung wird mittels GPS dokumentiert. Der Fahrer gibt dafür in ein Tablet die Anzahl der Fahrgäste ein und dann geht es los. „Um den Datenschutz zu gewährleisten, wird nicht die genaue Adresse, sondern nur ein Bereich geloggt“, erklärt Strasser. Für die Probefahrt ging es zum Nahversorger und auch hinauf zum Mostbrunnen. „Von dort aus kann man schöne Wanderungen machen“, weiß Strasser.

„Die Schüler haben eine Hetz bei der Bus-Fahrt“

In der ersten Woche wurden die Strecken abgefahren und die Pläne getestet. Dies auszutüfteln sei eine Menge Arbeit gewesen. Das scheint sich ausgezahlt zu haben, denn bei den Schülerbus-Fahrten gab es bisher gute Rückmeldungen. „Die Schüler haben eine Hetz bei der Bus-Fahrt“, sagt Fahrer Walter Pfeiffer. Strasser fügt hinzu: „Es ist eine Entlastung für die Eltern und die Umwelt. Von Luberg würden sonst drei Autos fahren, jetzt ist es nur mehr ein Bus.“

16 Kinder aus Volksschule und Kindergarten nützten derzeit den Bus, der die Katastralen von Luberg bis Edlitz abfährt. „Es werden jedes Jahr Adaptierungen im Fahrplan nötig sein, je nach Alter der Kinder“, weiß Strasser. Es gibt auch schon Anfrage für Fahrten zur Apotheke und zur Bank. „Das haben wir nicht in unseren Förderauflagen, aber wird werden darüber diskutieren müssen, weil wir diese Dinge nicht im Ort haben“, so Strasser, der noch einmal auf die dieswöchige Mobilitätswoche verweist. Der Gmoabus kann nun gratis getestet werden.