Pielachtal: "Die restliche Zeit durchtauchen". 16 Covid-19-Erkrankte sind aktuell in den Gemeinden des Pielachtals bekannt.

Von Red. Pielachtal. Erstellt am 07. April 2020 (09:55)
ÖRK Hechenberger

Den ersten Corona-Fall verzeichnete gestern Hofstetten-Grünau. „Wir wünschen der erkrankten Person gute Besserung und eine schnelle Erholung“, so Bürgermeister Arthur Rasch.

„Zuletzt gab es sieben Infizierte in Ober-Grafendorf, davon ist eine Person wieder gesund“, informierte Bürgermeister Rainer Handlfinger. Vier Covid-19-Fälle verzeichnete zuletzt Weinburg, eine Person ist bereits wieder genesen.

Sechs Fälle gab es in Rabenstein, davon sind drei bereits wieder gesund. Zwei Fälle meldete zuletzt Frankenfels, zwei Fälle gab es in Kirchberg, davon ist eine Person wieder gesund. Noch keinen Fall gab es weiterhin in St. Margarethen, Loich und Schwarzenbach.

„Es ist in der Gemeinde komplett ruhig. Jeder hofft, dass man die restliche Zeit nun durchtauchen kann. Ich hoffe, dass trotz der Lockerungen der Regierung die Maßnahmen weiterhin eingehalten werden und es zu keiner zweiten Krankheitswelle kommt“, sagt St. Margarethens Bürgermeisterin Brigitte Thallauer.

„Ich sehe die Lockerungen der Regierung besonders für Kleinbetriebe als sinnvoll an, damit nicht alles über Internet-Anbieter bezogen wird. Ich denke, dass die Bevölkerung die Regeln gut umsetzt und hoffe, dass unter diesen Rahmenbedingungen kaum mehr Krankheitsfälle auftreten werden“, so Ober-Grafendorfs Bürgermeister Rainer Handlfinger.

„Der Fahrplan der Regierung ist schlüssig“, findet auch Weinburgs Ortschef Peter Kalteis, „wichtig für die Menschen ist, dass sie ein Licht am Ende des Tunnels sehen können.“ Auch Rabensteins Bürgermeister Kurt Wittmann findet den Fahrplan „vernünftig“: „Es ist auch wichtig, nicht gleich alle Maßnahmen wieder zu lockern, damit die Zahlen auch wirklich sinken.“ Das sieht auch Kirchbergs Bürgermeister Franz Singer so: „Man muss konsequent dranbleiben, um eine zweite Welle zu verhindern.“ Der Frankenfelser Bürgermeister Heinz Putzenlechner beschreibt die Lage in seiner Gemeinde nach wie vor als ruhig: „Die Bevölkerung hält sich sehr an die Maßnahmen der Bundesregierung.“