Sammelzentrum bleibt in Frankenfels. Altholz, Sperrmüll, Alteisen und Schutt können weiter in Frankenfels entsorgt werden. Elektroschrott und Problemstoffe muss man künftig in überregionale Zentren bringen.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 26. Juli 2021 (04:21)
440_0008_8131453_pie29fr_gvu_c_marktgemeinde_frankenfels.jpg
Gemeindemitarbeiterin Gabriele König, Amtsleiter Arthur Vorderbrunner, der Schwarzenbacher Bürgermeister Andreas Ganaus, GVU-Geschäftsführer Johann Freiler, der Frankenfelser Christof Eigelsreiter, Umweltgemeinderat Anton Hofegger, Bauhofleiter Anton Winter und geschäftsführender Gemeinderat Herbert Winter (v. l.) besprachen die künftige Nutzung des Frankenfelser Altstoffsammelzentrums.
Marktgemeinde Frankenfels, Marktgemeinde Frankenfels

Der Gemeindeverband für Umweltschutz und Abgabeneinhebung hat für die Wertstoffgewinnung und Abfallentsorgung ein Konzept für die Neugestaltung der Sammelzentren im Verbandsbereich erstellt. Dieses sieht anstelle der vielen Gemeindeabfallsemmelzentren die Errichtung von neun modernen überregionalen Wertstoffzentren vor.

Die Pläne sehen jedoch auch den Fortbestand und Ausbau einiger wenigen örtlichen Altstoffsammelstellen vor – Frankenfels ist dabei. „Die Bürger aus Frankenfels und Schwarzenbach dürfen dann auch weiterhin das Sammelzentrum nutzen“, beruhigt der Frankenfelser Vizebürgermeister Christof Eigelsreiter. Altholz, Sperrmüll, Alteisen und Schutt können hier weiterhin entsorgt werden.

„Elektroschrott und Problemstoff müssen in einigen Jahren in die überregionalen Wertstoffzentren übernommen werden“, kündigt aber der Geschäftsführer des Gemeindeverbandes für Umweltschutz und Abgabeneinhebung, Johann Freiler, an. Der Ausbau des bestehenden Gemeindeabfallsammelzentrums in Frankenfels soll möglichst zeitnah umgesetzt werden. Ausreichend Fläche ist vorhanden. Für Container wird eine Überdachung errichtet. „Die Entscheidung liegt nun bei den Funktionären des Gemeindeverbandes. Wir haben unsere Anliegen deponiert und auch mögliche Ausbauschritte vor Ort beraten“, sagt dazu der Frankenfelser Umweltgemeinderat Anton Hofegger.