Leitungsnetz für Fernwärme wird erweitert. Die FWG freut sich über fünf private Neuanschlüsse. Im Zuge der Arbeiten wurden auch gleich Reparaturen durchgeführt.

Von Gerhard Groiss. Erstellt am 24. August 2019 (02:40)
Foto: Groiss
Schwierig war der Fernwärme-Neuanschluss bei der Familie Winter in der Lehengegend, da die Leitung unter den Geleisen der Mariazellerbahn verlegt werden musste. Im Bild die Firmenmitarbeiter mit Norbert Kapeller, Herbert Frainzberger, Gerald Hofegger, Elisabeth Winter und Hermann Wurzenberger (r.).

Umfangreiche Bauarbeiten am Leitungsnetz sind nun beendet, und die Fernwärmegenossenschaft Frankenfels (FWG) freut sich über fünf private Neuanschlüsse, welche in den letzten Wochen abgeschlossen wurden.

Einer dieser Anschlüsse musste aber unter besonderen Kriterien verlegt werden: Bei der Familie Elisabeth Winter, Lehengegend 31, war eine Bahnquerung Voraussetzung und somit eine besondere Herausforderung. Nur durch die gute Zusammenarbeit und dem großen Entgegenkommen der NÖVOG konnte die FWG dieses Projekt umsetzen. Im Zuge dieser Bautätigkeiten mussten auch einige Reparaturarbeiten am gesamten Leitungsnetz durchgeführt werden.

Die Inbetriebnahme der Frankenfelser Fernwärme erfolgte mit Ende 1992. Angeschlossen sind im Jahr 2019 nun knapp 120 Liegenschaften. Da sich unter den Liegenschaftseigentümern auch einige Wohnungsgenossenschaften befinden, ist die Anzahl der „Abnehmer“ höher und wird mit 160 Wärmeverträgen beziffert.

„Die Hauptstränge des Leitungsnetzes belaufen sich auf rund 3000 Meter. Nicht dabei sind die jeweiligen Hausanschlüsse, wobei nahezu jeder Anschluss etwa zehn Meter beträgt, davon 120 Haushalte versorgt werden, dies wären zusätzlich 1.200 Meter,“ berichtet FWG-Geschäftsführer Norbert Kapeller der NÖN.