Frankenfelser ASBÖ-Fuhrpark ist jetzt top. Neuer Rettungstransportwagen hat sich schon in der Corona-Zeit voll bewährt. Gemeinde gab daher eine großzügige Finanzspritze.

Von Gila Wohlmann und Bernhard Burmetler. Erstellt am 23. Mai 2020 (06:22)
Wegen der Covid-19-Auflagen musste auf die Fahrzeugsegnung verzichtet werden. Die Gemeinde überreichte jetzt den Förderscheck. Bei der Übergabe dabei waren Alfred Hollaus (SPÖ), Gemeinderat Gottfried Rasch (FPÖ), Bürgermeister Heinrich Putzenlechner (ÖVP), ASBÖ-Obmann Manfred Hößl und geschäftsführender Gemeinderat Herbert Winter (ÖVP).
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„Gerade in der Corona-Zeit haben wir gesehen, wie wichtig es ist, im oberen Pielachtal ein funktionierendes Rettungssystem zu haben“, sagt Bürgermeister Heinrich Putzenlechner. Umso wichtiger war es ihm, dass der ASBÖ Frankenfels mit einer Gemeindesubvention in der Höhe von 10.000 Euro bedacht wurde.

Jetzt ist der Fuhrpark der Samariterbundortsstelle auf dem neuesten Stand. Das bestätigt ASBÖ-Obmann Manfred Hößl. „Unser neuer Rettungstransportwagen ist seit einem halben Jahr im Einsatz. Der alte Krankenwagen hatte über 300.000 Kilometer auf dem Tacho. Es war ein einfacher Krankenwagen, ohne zeitgemäße, technische Ausrüstung.“

Finanziert wurde das neue Fahrzeug, das im Autohaus Buder in Rabenstein erstanden wurde und von einer Firma in Tulln umgebaut wurde, neben der großzügigen Gemeindeförderung durch Spenden aus der Bevölkerung sowie aus Eigenmitteln.

Die Coronakrise bescherte dem ASBÖ Frankenfels eine angespannte Situation, erzählt Hößl, denn: „Das Transportaufkommen wurde weniger, jedoch mussten die Patienten einzeln geführt werden, sodass der Aufwand an Personal gleich blieb.“ Er meint aber, dass andere Rettungsstellen im Pielachtal eine ähnliche Herausforderung wie die Frankenfelser hatten.