Tischlereibrand - heiße Asche löste Feuer aus. Die Brandursache steht fest. Sachschaden in sechsstelligem Bereich.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 26. April 2021 (11:36)

Der Brand in der Weinburger Tischlerei Krizek forderte am Montag die Feuerwehren der Umgebung: 89 Florianis waren mit der Bekämpfung der Flammen beschäftigt. Die Lagerhalle des Unternehmens brannte bis auf die Grundmauer nieder. Der Sachschaden soll sich  auf einen sechsstelligen Betrag belaufen.

Die Brandermittler der Polizei stellten nun die Brandursache fest: Es war abgelagerte heiße Asche.

Aus der Entfernung sahen Bürger gegen 11.15 Uhr die großen Rauchschwaden aufsteigen. Ein Augenzeuge (47) verständigte dann umgehend die Einsatzkräfte.

"Die Lage ist unter Kontrolle und es es ist uns gelungen das Wohnhaus zu schützen." Engelbert Seiser 

Auch ein Teleskoplader war zur Brandbekämpfung von Nöten. "Wir werden den Dachstuhl damit herunternehmen, damit wir reinkommen und dann gezielt ablöschen können", erklärte der Weinburger Feuerwehrkommandant. Engelbert Seiser zu Montagmittag der NÖN direkt vom Einsatzort. Erst gegen 20.15 Uhr konnte "Brand aus" vermeldet werden. 

Bürgermeister zeigt sich betroffen

Betroffenheit in Weinburg herrscht nicht nur bei den Bürgern, auch Bürgermeister Peter Kalteis ringt um Worte, ob des tragischen Unglücks: "Es ist wirklich schlimm, wenn so etwas passiert. Es ist so eine engagierte Familie, da tut es doppelt weh." Allerdings lobt er die Arbeit der Feuerwehren, die trotz des Vorfalls unter der Woche zahlreich im Einsatz standen. "In kürzester Zeit haben die Feuerwehrleute die Wohnanlage und das Betriebsgebäude gesichert. Mit hoher Qualität, blitzschnell und viel Engagement stehen die Feuerwehren im Einsatz. Sie sind wirklich die Stützen unserer Gesellschaft."

Mit hoher Qualität, blitzschnell und viel Engagement stehen die  Feuerwehren im Einsatz. Sie sind wirklich die Stützen unserer Gesellschaft." Peter Kalteis