Bahnhofsanierung sorgt für Wirbel. Nach Bericht über Gemeindevorhaben meldete sich Kurt Garschall (SP) zu Wort.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 13. Oktober 2014 (09:38)
NOEN, Erwin Wodicka
Nach dem Grundsatzbeschluss zur Sanierung und Renovierung des Bahnhofs in der letzten Gemeinderatssitzung in Hofstetten und dem darauf folgenden Bericht meldete sich ein Mitglied der Arbeitsgruppe „Bahnhof“, SP-Gemeinderat Kurt Garschall, zu Wort.

Gastronomie sei noch Zukunftsmusik

„Der Bahnhof wird zur Gänze saniert“, so Garschall. Von einem Zubau könne aber keine Rede sein. In die bestehende Holzhütte soll eine Vitrine als Schaufenster mit Dirndlprodukten eingebaut werden. Außerdem hält er es für unrealistisch, dass sich tatsächlich jemand dort einmietet.

„Wir werden einen Kaffee- und einen Getränkeautomaten aufstellen, mehr nicht“, so Garschall. Es solle zwar irgendwann mal eine Gastronomie ausgeschrieben werden, aber das sei Zukunftsmusik. Auch der Dirndlgarten komme aus Kostengründen nicht.

Garschall wittert hinter dem Ganzen ein Kommunikationsdefizit bei der Führungspartei: „Mir kommt es so vor, als gäbe es eine Krise in der ÖVP.“

„Bürgermeister ist über Pläne informiert“ 

Ein internes Kommunikationsdefizit sieht man bei der VP nicht. Geschäftsführender Gemeinderat Gerald Kraushofer, Leiter der ARGE „Bahnhof“: „Der Bürgermeister ist über die Pläne informiert“. Es sei wohl ein Missverständnis gewesen.

VP-Ortschef Josef Hösl bestätigt die Adaptierung des Zubaus, betont aber, dass die Umsetzung des Dirndlgartens keine Frage der Kosten wäre. Hösl: „Es fehlen nur die Dirndlsträucher.“