Anerkennung für Hütten-Betreuer Felix Geineder . Angefangen hat er noch ohne Strom und Wasser - nach 43 Jahren ist Felix Geineder in "Gipfel-Pension"

Von Gerhard Hackner. Update am 04. Dezember 2019 (17:12)
Alpenvereins-Vorsitzender Christian Gebath dankte Felix Geineder (2. und 3. von links) für seinen unermüdlichen Einsatz beim Hüttendienst am Hohenstein. Gedankt haben auch Norbert Lang (links), Grete Niederhametner und Manfred Winkler (von rechts).
E. Striberny

Mit Ende dieser Wandersaison hat der Hüttenwart Felix Geineder aus Ober-Grafendorf nach 43 Jahren treuer Dienste bei der Betreuung des Otto Kandler-Hauses am Hohenstein seine ehrenamtliche Tätigkeit offiziell beendet.

Der Alpenverein St. Pölten hat dieses Engagement beim "Danke-Abend" mit den Mitgliedern entsprechend gewürdigt. In Anerkennung seiner Leistungen und Vereinstreue wurde dem Alpenvereins-Urgestein Felix Geineder Dank und Anerkennung ausgesprochen ein Anerkennungspräsent überreicht. In seiner Laudatio würdigte Vorsitzender Christian Gebath dessen Verdienste: „Der Felix begann im Jahr 1976 mit der Hüttenbetreuung des Otto Kandler-Hauses am Hohenstein unter einfachsten und schwierigsten Bedingungen. 

Felix tritt etwas leiser

Es gab damals keinen Strom und kein Wasser; alles musste mühsam zur Hütte getragen werden. Neben seiner Liebe zur Familie und den Bergen ist diese zu einem Lebensinhalt geworden“. Zusätzlich war Felix Geineder auch bei allen Umbauten und Instandsetzungen am Hohenstein, mit 1.195 Metern Seehöhe der höchste Gipfel im Pielachtal, all die Jahre hindurch ein unermüdlicher Helfer.

Heuer absolvierte er mit seinem Sohn Manfred und der Familie nach 43 Jahren sein letztes aktives Hüttenbetreuungs-Wochenende. Vorsitzender-Stellvertreter Norbert Lang: „Nun tritt der Felix etwas leiser. Wer ihn kennt, weiß aber, dass er noch oft auf 'seinem Berg' und in 'seiner Hütte' anzutreffen sein wird, um die "Alpenvereins-Pension" zu genießen“.