Schweres Unwetter zog übers Sierningtal. St. Margarethen war der Einsatz-Hotspot. Feuerwehren standen die ganze Nacht im Einsatz.

Von Gila Wohlmann. Update am 27. Juli 2021 (14:44)

Überschwemmte Straßen, Ackerflächen, die einem See glichen: Das heftige Unwetter in der Nacht zum Dienstag ließ die Feuerwehren nicht zur Ruhe kommen. Hotspot bildete die Gemeinde St. Margarethen.

„Es war wirklich schlimm“, berichtet Bürgermeisterin Brigitte Thallauer. Vor allem Türnau, Unteradl und Teile von St. Margarethen, die Sierningstraße und der Höhenweg waren betroffen. Es kam auch zu Hangrutschungen.

„Unsere Hauptaufgabe bestand darin, Keller auszupumpen und Schlamm wegzuräumen“, schildert der St. Margarethener Kommandant Walter Diesmayr. Bis drei Uhr morgens dauerten die Aufräumarbeiten. Die Ober-Grafendorfer Floriani unterstützten sie, ebenso zu Unwettereinsätzen rückten die Freiwilligen Feuerwehren aus Haunoldstein, Haindorf, Markersdorf-Markt, Hafnerbach-Markt und Karlstetten-Weyersdorf aus.

In der Nacht zuvor musste ebenso wegen eines Unwetters die Ober-Grafendorfer Feuerwehr nach Rennersdorf fahren. Der Sturm hatte einen Baum ausgerissen: