Bergrettung in Kirchberg: Sanieren statt Üben. Übungsbetrieb wegen Covid eingestellt. Bergretter-Stützpunkt hergerichtet.

Von Gerhard Hackner. Erstellt am 23. Januar 2021 (03:13)
Ortsstellenleiter Josef Simhofer ist stolz auf die Mitarbeit der Mannschaft bei den Einsätzen und bei der Generalsanierung der Bergrettungszentrale. Auch das Einsatzfahrzeug, ein Landrover, befindet sich in einem Topzustand.
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Die Einsatzzentrale der Bergrettungs-Ortsstelle Kirchberg in Schwerbach wurde im Vorjahr generalsaniert. Wegen der Corona-Pandemie gab es zwar keine Übungstätigkeit, zahlreiche Einsätze gab es trotzdem zu bewältigen. Auch einige Ausbildungskurse wurden erfolgreich absolviert. Der Ortsstelle gehören derzeit 42 BergretterInnen an. Das äußerst große Einsatzgebiet reicht vom Kaiserkogel bis zum Wastl, dem Trefflingfall und bis nach Trübenbach.

Ein Schwerpunkt war im Vorjahr aber die Generalsanierung der Einsatzzentrale nach dem neuesten Stand der Energie- und Wärmetechnik. Ortsstellenleiter Josef Simhofer berichtet: „Wichtige Schritte waren die Anbringung einer Wärmedämmung an der Außenfassade, der Einbau von neuen Fenstern und Türen und die Beheizung des Gebäudes mittels einer Wärmepumpe.“ Großes Lob gebühre dabei der ganzen Mannschaft: Die meisten Arbeiten wurden in Eigenregie und mit vielen ehrenamtlichen Stunden erbracht. Von der Gemeinde gab es eine finanzielle Unterstützung und von einigen Firmen Sachspenden. Große Freude bereitet den Bergrettern auch die neue Möblierung im Mannschaftsraum und die Neuausstattung der EDV-Anlage. Auch beim Einsatzfahrzeug - ein Landrover mit Baujahr 2012 - erfolgte ein Service und der Unterboden wurde neu adaptiert, das Fahrzeug sei in einem Topzustand.

Zur Corona-Pandemie meint der Ortsstellenleiter: „Wir hatten noch nie so eine Situation wie im Vorjahr. Die Pandemie führte zur kompletten Einstellung sämtlicher Übungstätigkeiten bei den Bergrettern und auch alle Veranstaltungen mussten wir absagen.“

Die Bergrettung organisierte einen Postwurf an die Bevölkerung: Mit Dank für die bisherige Unterstützung und Informationen über das Bergrettungs-Geschehen. Man ersuchte auch um eine Spende /oder einen Förderbeitrag im neuen Jahr mittels Banküberweisung, da die persönliche Haussammlung wegen der Corona-Pandemie entfällt.