Gesundheitszentrum ist im Vollbetrieb. Allgemeinmediziner Clemens Willmann setzte sich guten Mix in Kirchberg als Ziel und hat es nun erreicht.

Von Gerhard Hackner. Erstellt am 27. Februar 2021 (03:47)

 Ein Allgemeinmediziner, eine Fachärztin, Massage, Physiotherapie und Human-Energetik: Das Gesundheitszentrum in Kirchberg ist im Vollbetrieb. 2019 kaufte der Allgemeinmediziner Clemens Willmann die Liegenschaft Mariazeller-Straße 1 und setzte sich das Ziel, darin ein Gesundheitszentrum zu errichten. Nun hat auch der bekannte Physiotherapeut Kurt Lapiere eine Physiolounge dort eröffnet.

Willmann praktiziert schon sieben Jahre in Kirchberg und berichtet: „Patienten haben immer wieder gemeint, es wäre ideal, wenn hier mehrere Gesundheitsberufe unter einem Dach wären“. Den ersten Schritt zum Gesundheitszentrum setzte er dann im Juli des Vorjahres. Nach umfangreichen Umbauarbeiten eröffnete er im Erdgeschoß des Hauses seine 130 m² große, barrierefrei zugängige und moderne Ordination. Diese umfasst zwei Behandlungsräume, den Warteraum, einen Anmeldebereich sowie den Infusionsraum und das Patienten-WC. Unterstützt wird der Arzt von seiner Gattin Martina sowie den Mitarbeiterinnen Anni Zöchbauer und Angela Gansch.

„Wir warten jetzt einmal ab und hoffen natürlich, dass das Gesundheitszentrum in Kirchberg von der Bevölkerung gut angenommen wird“ Clemens Willmann

Einen Ordinationsraum nutzt auch die Fachärztin für Neurologie, Renate Weinmeier. Sie ordiniert einmal wöchentlich in der Praxis nach vorheriger Anmeldung. Sie ist auch als Oberärztin im Landesklinikum Lilienfeld in der klinischen Abteilung für Neurologie tätig.

Im ersten Stock des Gesundheitszentrums sind das Massageinstitut von Anabela Stöckl, die Physiolounge von Kurt Lapiere und die Räumlichkeiten von Human-Energetikerin Angela Kozuh-Schneeberger untergebracht. „Hausherr“ Clemens Willmann freut sich über die rasche Verwirklichung seiner Pläne: „Diese Zusammenstellung hat sich nach verschiedenen Gesprächen so ergeben. Die Leute sind froh, wenn es viele Angebote im Ort gibt. Wir warten jetzt einmal ab und hoffen natürlich, dass das Gesundheitszentrum in Kirchberg von der Bevölkerung gut angenommen wird“.

Neue Physiolounge im Gesundheitszentrum

Im Jänner hat Physiotherapeut Kurt Lapiere seine Physiolounge in Betrieb genommen. Seine Philosophie: „Ich behandle bei meinen Kunden die Ursachen und nicht die Symptome. Denn Wohlbefinden heißt besser leben.“ Er nimmt sich Zeit für die Analyse und ganzheitliche Betrachtung des Körpers und erst dann erfolgt die Behandlung. Kurt Lapiere betont: „Ich möchte meinen Patienten bewusst machen, wie wichtig das Ernährungs- und Trinkverhalten für den Körper ist und welchen Anteil jeder für ein besseres Leben leisten kann“. Physiotherapie wird eingesetzt bei Schmerzen in verschiedenen Bereichen, bei Gelenks- und Muskelproblemen, nach Sportunfällen und zur Rehabilitation. Aber auch bei Burnout, zur Stärkung des Immunsystems, Stressabbau und bei Narbenbeschwerden gibt es Behandlungen. Viele Therapien erfolgen in Kooperation mit dem Haus- oder Facharzt. Ein weiterer Behandlungsbereich ist die „Vitalfeld-Therapie“, eine zellbiologische Regulation. Mit dieser Methode ist es möglich, 550 Messobjekte wie Organe, Muskeln und Knochen in wenigen Minuten durch 200 Millionen Einzelmessungen zu untersuchen. Das Credo von Kurt Lapiere lautet: „Es geht dem Menschen gut, wenn es seinen Zellen gut geht“.

Kurt Lapiere ist auch Co-Trainer und Physiotherapeut der Damen-Kampfmannschaft von Spusu SKN St. Pölten. Das Team hat gerade einen sportlichen Höhenflug. Am 3. März spielen die SKN-Damen auswärts im Achtelfinale der UEFA Women’s Champions League gegen FC Rosengard in Schweden. Das Heimspiel findet am 10. März in der NV-Arena in St. Pölten statt. Er weiß: „Die Damen haben bisher tolle sportliche Erfolge gefeiert.“

Zusätzlich trainiert Kurt Lapiere das Damen Future-Mädels-Team des SKN St.Pölten, wo auch einige Pielachtalerinnen erfolgreich mitspielen.

„Hexe Angela“ als Human-Energetikern

Auch Human-Energetikerin Angela Kozuh-Schneeberger betreut im ersten Stock des Gesundheitszentrums ihre Kunden. Die gebürtige Tirolerin wohnt in Loich, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Auf ihrer Visitenkarte und Homepage stellt Sie sich als „Hexe Angela“ vor. Sie ist aber eine „liebe Hexe“ mit heilenden Fähigkeiten, wie sie betont: „Ich wollte immer schon für andere da sein, die Unterstützung brauchen. Egal, ob dies eine körperliche oder seelische Hilfestellung ist. Ich schaue, wo die Schwachstellen im Körper sind, versuche, Blockaden aufzulösen und neuen Mut zu vermitteln.“ Sie unterstützt ihre Kunden aber auch bei der Abwendung von Allergien, der Entgiftung des Körpers und mit Geistheilung. Ein spezieller Bereich von Angela Kozuh-Schneeberger ist das Fernwenden. Dazu benötigt sie ein Foto und das Geburtsdatum der jeweiligen Person.

Schon als Kind hatte sie ein besonderes Gespür und bei Ereignissen gewisse Vorahnungen: „Ich habe erkannt und gespürt, dass ich im mentalen Bereich eine große Begabung sowie besondere Kräfte und Fähigkeiten habe“. Mit der Absolvierung von mehreren Ausbildungsintervallen hat Angela Kozuh-Schneeberger den Grundstein zum Einstieg in die spirituelle Welt gelegt und sich auch mit Magie und keltischen Bräuchen befasst. Seit siebzehn Jahren ist sie schon als „Hexe Angela“ mit den heilenden Händen, die mit der Kraft und Energie von Mutter Erde ihren Kunden Hilfestellung gibt, bekannt. Ihre Dienste nehmen Frauen, Männer und auch Kinder in Anspruch. Und sogar bei Tieren wurde sie schon um Hilfestellung gefragt.