Günstige Sanierung dank Kaltasphalt

Die Teilbereiche von fünf Gemeindestraßen und zwei Güterwegen wurden in Kirchberg saniert – energiesparend mit Kaltasphalt.

Gerhard Hackner Erstellt am 20. September 2021 | 04:05
440_0008_8176969_pie37kirch_gemeindestrassen_sanierung.jpg
Beim Sanierungsverfahren mit Kaltasphalt betragen die Kosten nur rund ein Drittel des üblichen Aufwandes. Das Arbeitsteam mit Polier Thomas Pacher (2. v. l.) führte die Asphaltierungsarbeiten durch, Bauhof-Teamleiter Markus Gonaus, geschäftsführender Gemeinderat Christian Riegler und Bürgermeister Franz Singer informierten sich über den Fortschritt.
Foto: Hackner

In Kirchberg wurden die Teilbereiche von fünf Gemeindestraßen und zwei Güterwegen saniert. Dazu gehörten Teilbereiche in der Pfarrwald-, Eben-, Schloss- und Melkerstraße sowie am Kirchenberg. Zusätzlich wurden am Güterweg Wetterschlag ein 1000 Meter langes und am Güterweg Summetsberg ein sechshundert Meter langes Teilstück asphaltiert.

Der für das Straßenwesen zuständige geschäftsführende Gemeinderat Christian Riegler erklärt: „Durch die Verwendung von Kaltasphalt wird Energie gespart, da dieser nicht erhitzt werden muss.“ Diese Asphaltierungsmaßnahme ist kostengünstiger als der übliche Asphalt. Die Kosten betrugen letztlich 90.000 Euro. „Durch diese Ersparnis können wir mehr Straßenzüge sanieren“, begründet Bürgermeister Franz Singer die Maßnahme. Zuerst werden Risse und Unebenheiten in der Straße mit Hochdruck gereinigt. Danach wird auf der Fahrbahn mit zwei Arbeitsvorgängen ein flüssiger Kaltasphalt aufgetragen, der schnell abbindet.

„Es sind dafür nur kurze Verkehrsanhaltungen von rund 15 Minuten erforderlich“, informiert Polier Thomas Pacher. Beim ersten Vorgang wird die Grundschicht aufgetragen, die Risse und Vertiefungen werden ausgefüllt und stabilisiert. Beim zweiten wird der Kaltasphalt als Deckschicht aufgetragen. So richtig verfestigt sich der Asphalt aber erst durch den Straßenverkehr.