Weinburg will Verkehrssicherheit weiter erhöhen

Erstellt am 16. Januar 2022 | 05:45
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Zwei neue Schutzwege wünschen sich Bürgermeister Peter Kalteis und Vize Michael Strasser in Weinburg, einen davon auf Höhe des Nahversorges. Eine Frequenzzählung soll nun folgen.
Foto: privat
Die Gemeinde Weinburg trug Pläne bei Verkehrsverhandlung vor. Jetzt müssen Verkehrszählungen durchgeführt werden.

„Uns ist Verkehrssicherheit für die Weinburger und Weinburgerinnen ein besonderes Anliegen“, darüber sind sich Bürgermeister Peter Kalteis und Vize Michael Strasser einig. Um die Verkehrssicherheit in Weinburg zu erhöhen, schlug die Gemeinde einige Maßnahmen entlang der L 5006 vor, die nun von Amtssachverständigen im Rahmen einer Verkehrsverhandlung geprüft wurden.

Eine Maßnahme wurde auch schon umgesetzt, nämlich die Versetzung der Ortstafel Waasen. Somit liegt die Kreuzung des Pielachtalradweges im Ortsgebiet. So wird die Geschwindigkeit im Querungsbereich verringert.

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Eine Maßnahme, die bereits umgesetzt wurde: Die Ortstafel Waasen wurde versetzt, damit liegt die Kreuzung des Pielachtalradweges noch im Ortsgebiet. So konnte die Geschwindigkeit im Querungsbereich verringert werden.
Foto: privat

Auch die Errichtung von Schutzwegen wurde als Anliegen bei der Verkehrsverhandlung vorgebracht. „Wir wollen die Querung der Landstraße erleichtern“, führt Strasser aus. Durch die neue Siedlung Kornfeld/Mohnblumengasse sei das Fußgängeraufkommen gestiegen, daher sei ein Schutzweg auf Höhe des Nahversorgers notwendig.

Die Fußgängerfrequenz sei zudem durch den Fuß- und Radweg Richtung Waasen und den Nutzern der Bahn-Haltestelle Weinburg im Bereich der Dr.-Tschadekstraße gestiegen. Dort wünscht sich die Gemeinde ebenso einen Schutzweg.

„Laut Bescheid des Sachverständigen hängt die Errichtung der Schutzwege von der Frequenz ab. Deshalb wird als nächster Schritt eine Zählung durch die Straßenmeisterei durchgeführt“, sagt Strasser. Diese dient als Entscheidungsgrundlage. Das Ergebnis wird im Frühjahr erwartet.

„Im Bereich der Kreuzung auf Höhe des Bahnübergangs in Dietmannsdorf kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen“, weiß Strasser. Deswegen schlug die Gemeinde eine Prüfung zur Verminderung der Geschwindigkeit im nördlichen Kreuzungsbereich auf 70 km/h vor. „Hier wird nun eine Geschwindigkeitsmessung durchführt“, erklärt Strasser und fügt hinzu: „Wir hoffen, dass die Messungen und Zählungen zu einer Umsetzung der Maßnahmen führen. Damit wäre vor allem den kleinsten Verkehrsteilnehmern geholfen.“