Alles digital im Wifki. Student entwickelte Software. Anwesenheit, Termine und Daten werden automatisch erfasst. Das soll Entlastung bringen.

Von Lisa Röhrer. Erstellt am 21. April 2019 (04:59)
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Auf einem Monitor sehen die Betreuer, welche Kinder gerade da sind oder ob jemand fehlt.

Um den Betreuern die Arbeit zu erleichtern und Eltern Umstände zu ersparen, setzt das Wifki nun auf technische Unterstützung: Daniel Paukowitsch entwickelte eine Software, in der jedes Kind, das von dem Verein betreut wird, erfasst ist.

Über das Programm läuft die Anmeldung digital. Eltern können eintragen, wann sie arbeiten oder Termine haben. „Die Software erstellt dann automatisch einen Plan, wann das Kind Betreuung braucht und auch die Rechnungslegung erfolgt gleich automatisch“, freut sich Obmann Erich Rammel über die Neuerung. Eine Erleichterung sei das vor allem für Eltern, die Turnusdienst leisten und deshalb Woche für Woche flexible Betreuung für ihren Nachwuchs brauchen.

Aber auch die Betreuer sollen sich dadurch Arbeit ersparen: Wenn ein Kind in die Einrichtung kommt, wird ein Button gedrückt. Auf einem Monitor beim Eingang wird angezeigt, welche Kinder gerade in den Gruppen sind. Wenn sich ein Kind um fünf Minuten verspätet, blinkt der Monitor und die Pädagogen werden verständigt. Ebenso blinkt und piepst das Gerät, wenn ein Kind etwa zur Ballettstunde oder zum Fußballtraining muss. „Bisher mussten sich die Betreuer am Handy einen Wecker stellen, damit sie die Kinder pünktlich zu ihren Terminen schicken, jetzt werden sie automatisch verständigt“, erklärt Rammel.

Vorgesorgt ist auch für den Fall, dass einem Kind etwas passiert. „Wenn wir die Rettung rufen müssen, drücken wir nur mehr einen Knopf und bekommen einen Zettel mit den wichtigsten Daten des Kindes, den können wir dann gleich den Sanitätern mitgeben“, so Rammel.

Aktuell läuft das Programm im Testlauf. Im kommenden Schuljahr soll es präsentiert werden und dann in den Vollbetrieb gehen. „Das ist eine enorme Erleichterung. Auch andere Einrichtungen und das Land haben schon Interesse daran bekundet“, freut sich Rammel.