Signal-Störung bei Ampel sorgt für Stau. Ampelanlage bei der Manker Straße leuchtete, obwohl kein Zug kam. Stau folgte. NÖVOG arbeitet an der Behebung.

Von Bernhard Burmetler. Erstellt am 22. Oktober 2019 (04:04)
Burmetler
Obwohl kein Zug auftauchte, stand die Ampelanlage der Himmelstreppe innerhalb weniger Tage gleich zweimal auf Rot. Lange Staus waren die Folge und sorgten für Diskussionsstoff in Ober-Grafendorf.

Viele Autofahrer auf der B29 waren am Samstag vor zwei Wochen bei der Eisenbahnkreuzung in der Manker Straße in Ober-Grafendorf verwundert. Gegen 10 Uhr vormittags ging in beide Richtungen nichts mehr. Die Ampelanlage der Himmelstreppe stand auf Rot, jedoch kam minutenlang kein Zug.

Die Folge war ein riesiger Stau bis in den Ortskern - sogar bis zum Frisörsalon Schweiger standen die Autos still. Ein Mitarbeiter der NÖVOG regelte daraufhin den Verkehr und die defekte Ampel wurde vorerst repariert. Viele dachten, dies sei eine Ausnahmesituation gewesen, allerdings wurden die Autofahrer letzten Freitag eines Besseren belehrt: Nach 16 Uhr, ausgerechnet zur Rush Hour am Nachmittag, war die Bundesstraße in der Manker Straße aufgrund der roten Ampeln an der Eisenbahnkreuzung schon wieder verstopft. Die Signalanlage zeigte erneut rotes Licht. Sowohl in Richtung St. Pölten, als auch Richtung Mank kam es zu einer Blechlawine.

Auf NÖN-Anfrage bestätigte die NÖVOG, dass es derzeit vermehrt zu Störungen komme und bedauerte die Auswirkungen auf den Verkehr. „Wir haben die Thematik zwischenzeitlich erkannt und arbeiten bereits gemeinsam mit der Herstellerfirma des Systems intensiv und im Sinne der Verkehrsteilnehmer an der Behebung“, informiert Sandra Schardinger von der NÖVOG.

Die Geschichte erinnert an früher, als die Ampel noch von Klangen aus geschaltet wurde - mit dem Unterschied, dass damals menschliches Misslingen zum Stau geführt hat.