4,8 Millionen für Bahn-Modernisierung. Arbeiten für einen barrierefreien Bahnhof und Gleisneulagen werden bis Mai auf Mariazellerbahnstrecke durchgeführt. Zum Teil ist Schienenersatzverkehr nötig.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 05. Februar 2019 (04:31)
NÖVOG
Die NÖVOG führt im Frühjahr umfangreiche Modernisierungsarbeiten durch.

Ein straffes Arbeitsprogramm steht im Frühjahr entlang der Mariazellerbahn an. „Wir wollen die Mariazellerbahn im Sinne unserer Fahrgäste und der Region fit für die Zukunft machen“, so NÖVOG-Sprecherin Katharina Heider-Fischer. Insgesamt werden 4,8 Millionen Euro investiert.

Die Haltestelle in Rabenstein wird um etwa 100 Meter verlegt. „Dafür muss der Bahndamm verbreitert werden“, informiert Heider-Fischer. Außerdem werden Mastfundamente errichtet und Kabeltröge gegraben. Diese Maßnahmen stören den Bahnbetrieb nicht.

„Die Fertigstellung von technisch gesicherten Eisenbahnkreuzungen in Loich, Frankenfels und Annaberg erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.“ 
Katharina Heider-Fischer, NÖVOG-Sprecherin

Danach ist teilweise ein Schienenersatzverkehr in einzelnen Abschnitten notwendig. Das größte Projekt wird der Umbau des Bahnhofs in Rabenstein sein. Der Fokus liegt dabei auf der Errichtung eines barrierefreien Mittelbahnsteigs.

„Im Sinne der Sicherheit unserer Fahrgäste erfolgt außerdem eine Gleisneulage im Bahnhofsbereich, die Oberleitungsanlage wird erneuert und an der anschließenden Eisenbahnkreuzung beim Bahnhof wird eine Lichtzeichenanlage errichtet“, führt Heider-Fischer aus. Außerdem finden Arbeiten im Rahmen des Hochwasserschutzprojekts statt.

Auch auf dem Streckenabschnitt Natterstal bis Ober-Buchberg sind Gleisneulagen, die Sanierung von Stützmauern und Durchlässen geplant. Außerdem müssen Grünschnitt- und Schlägerungsarbeiten durchgeführt werden. Im Sinne der Sicherheit werden auch die Maßnahmen an den Eisenbahnkreuzungen vorangetrieben. „Die Fertigstellung von technisch gesicherten Eisenbahnkreuzungen in Loich, Frankenfels und Annaberg erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer“, ist die NÖVOG-Sprecherin sicher.