Kalteis hält seine Gault Millau-Haube

Gault Millau bewertete das Pielachtaler Restaurant Kalteis erneut mit 12 Punkten. In St. Pölten gibt es zwei Haubenlokale.

Erstellt am 04. Dezember 2021 | 06:04
Lesezeit: 2 Min
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Sonja und Hubert Kalteis freuen sich über die erneute Haube von Gault Millau.
Foto: Horvat

Im neuen Gourmetführer von Gault Millau kann man sich auch heuer für kulinarische Ausflüge nach dem Lockdown inspirieren lassen. Erneut gelistet und mit einer Haube belohnt wurde der Gasthof Kalteis in Kirchberg. Besonders „der liebenswürdige und kompetente Service und die sorgsam zubereiteten Speisen“ vom Wurzelfleisch bis zu Kreativem überzeugten.

„Wir freuen uns natürlich und bedanken uns besonders bei unserem Team und den treuen Gästen“, so Haubenkoch Hubert Kalteis, der mit dem familiär geführten Gasthof bereits seit 2004 durchgehend bewertet wurde. Die aktuelle Situation sei schwierig.

„Natürlich wollen wir für unsere Gäste die Advent und Weihnachtszeit da sein. Ob es wirtschaftlich ist, nur mit 2G+, Sperrstunde und anderen Maßnahmen zu öffnen, ist eine andere Frage“, gibt Kalteis zu bedenken. Da die größeren Weihnachtsfeiern aufgrund fehlender Impfungen vieler Mitarbeiter wegfallen oder storniert wurden, bezweifelt er ein ökonomisch positives Jahresfinish.

Italien punktet dieses Jahr am höchsten

In der Landeshauptstadt ist das Dolce Vita mit 12,5 Punkten wie im Vorjahr das höchstbewertete Lokal im Restaurantführer. „Ein Beweis, dass wir den richtigen Weg gehen“, ist Inhaber Andrea Zanetti stolz auf sein Team rund um Pizzaiolo Stefano Bartolucci und Chefkoch Dario Tedeschi.

Die beiden haben mit „authentisch italienischen Pizzen und anspruchsvollen mehrgängigen Dinnern“ die Tester und die Gäste überzeugt, „die uns trotz Covid immer vertraut haben und die wir mit unserem Lieferservice auch zuhause verwöhnen können“, so Tedeschi.

„Ceviche von der Jakobsmuschel und Garnele, Beef Tatar und Eierschwammerlsuppe“ schmeckten den Gault-MillauTestern so gut, dass sie die Gaststätte Figl mit Küchenchef Martin Barasits mit 11,5 Punkten im Feinschmecker-Ranking bewerteten.

Gastgeber Matthias Strunz, der den Traditionsbetrieb im Vorjahr übernommen hat, freut sich über die bestätigte Haube für sein Lokal: „Unsere Stärke ist die Freude an der Arbeit.“ Daher lege er großen Wert auf ein besonderes Betriebsklima. „Denn nur was man gerne macht, macht man gut. Oder in unserem Fall sogar ausgezeichnet“, so Strunz.