Die Brücke hat einen Namen. Rund 50 Einsendungen, sogar aus Deutschland, langten ein. Die Mehrheit war für „Rabenbrücke“.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 22. Februar 2019 (05:32)
Wohlmann
Ab nun wird die Brücke, die zum GuK führt, „Rabenbrücke“ heißen. Das war der häufigste Wunsch der Bürger.

Es war eine spontane Idee der NÖN und sie entpuppte sich als voller Erfolg: der Ideenwettbewerb zur Namensfindung für die neue Brücke beim Gemeinde- und Kulturzentrum (NÖN-Ausgabe 6/2019).

„Der Zuspruch war phänomenal. Innerhalb weniger Tage gab es rund 50 Einsendungen per Mail“, berichtet Bürgermeister Kurt Wittmann. Die Anregungen kamen aber nicht nur aus Rabenstein, sondern aus dem ganzen Pielachtal. Was ihn besonders freut: „Es langte sogar ein Vorschlag aus unserer Partnergemeinde Rabenstein an der Chemnitz ein.“ Unter den Einsendungen fanden sich die „Kardinal-König-Brücke“, die „GuK-Brücke“, „Bad-Brücke“ oder die „Michael-Pirgmaier-Brücke.“ Letzterer Vorschlag sollte an den ehemaligen Bürgermeister und Ehrenbürger der Marktgemeinde erinnern. Auch „Himmelsbrücke“ in Anlehnung an die Himmelstreppe wurde genannt. Doch mehrheitlich kristallisierte sich der Wunsch nach einer „Rabenbrücke“ heraus. „Das hat auch uns am besten gefallen. Wir haben uns dafür entschieden, da darin der Name des Ortes steckt und vieles in der Gemeinde im Zeichen der Raben steht“, begründet Wittmann die Wahl. Bei der Eröffnungsfeier im Frühjahr soll dann den Einsendern im gemütlichen Rahmen nochmals gedankt werden.

„Wir haben uns dafür entschieden, da darin der Name des Ortes steckt und vieles in der Gemeinde im Zeichen der Raben steht.“ Kurt Wittmann, Bürgermeister

Zur Erinnerung: Etwas mehr als sechs Monate war der Weg über die Brücke hinter dem GuK nicht möglich. Der alte Pielach-übergang, der in den 1930er errichtet worden war, war baufällig geworden und musste erneuert werden. Die Gemeinde nahm etwa 900.000 Euro in die Hand, um sie zu sanieren und sämtliche Leitungen unter dem Fluss neu zu verlegen. Die Brücke mit einer Spannweite von 40 Metern weist jetzt eine Breite von sechs Metern auf und wird wie die alte einspurig geführt. Der Mittelpfeiler ist durch den Neubau weggefallen, wodurch sich bei Hochwasser keine Verklausungen bilden können.