Rabenstein an der Pielach

Erstellt am 19. Juni 2018, 05:00

von Gila Wohlmann

Hochwsserschutz: Leben mit dem Fluss. Die Kraft des Wassers bei Naturkatastrophen und wie man sich davor schützt, erfuhren Volksschüler bei einer Flussraumführung.

An der von Wolfgang Kusché (stehend, links), Werner Westermayr (2. v. r.), Werner Jester (r.) und Pielach-Wasserverbandsobmann Gottfried Auer (3.v.r.) geleiteten „Flussraum-Führung“ haben 21 Kinder mit ihrer Lehrerin Maria Beater Amon (4.v.r.) im Beisein von Martina Vorstandlechner teilgenommen (von links).    |  Gottfried Auer

Hochwasser ist im Pielachtal immer wieder Thema. Um schon den Kindern die Gewalt des Wassers anschaulich zu machen, veranstaltete Umweltgemeinderat und Pielach-Wasserverbandsobmann Gottfried Auer in Kooperation mit der Abteilung für Wasserbau des Landes NÖ für die Schüler der dritten Klasse der Rabensteiner Volksschule eine „Flussraum-Führung“ an der Pielach.

„Mir ist Prävention hier besonders wichtig. Schon Kinder sollen lernen, worauf es beim Hochwasserschutzbau ankommt. Ebenso sollen sie die Fauna und Flora in und entlang unserer Gewässer kennenlernen“, sagt er. So durften die Kinder als „Wasserbauer“ selbst einen kleinen Wasserlauf graben, der dann, um die Kraft des Wassers zu zeigen, geflutet wurde. „Hochwasserschäden“ blieben da nicht aus.

„Mir ist Prävention hier besonders wichtig. Schon Kinder sollen lernen, worauf es beim Hochwasserschutzbau ankommt"

Dann mussten die Mädchen und Buben selbst Lösungen finden, wo man besser Häuser hinbaut, um sie diesen Gefahren nicht auszusetzen und überlegen, wie man solche Katastrophen verhindern könnte. Den Schülern wurden dabei auch die gängigen Fachtermini aus dem Hochwasserschutz wie Wehr, Fischwanderhilfe, Geschiebe, Rückhaltebecken, Mäander oder dem „HQ-100-Wert“ näher gebracht. Das Interesse der Schüler wurde mit einem kleinen Armband als Erinnerung an diesen Projekttag gewürdigt.