Masken-Ärger bei Billa in Kirchberg. NÖN-Leserin kritisiert Schutzmaßnahmen in der Filiale Kirchberg. Aktuelle Verordnung wird laut Rewe-Sprecher Paul Pötschacher eingehalten.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 03. April 2021 (03:30)
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„Keine FFP2-Masken und nur einmal wöchentlich Tests – das ist so kurz vor dem nächsten Lockdown eine Frechheit“, ärgert sich eine NÖN-Leserin über das Verhalten in der Billa-Filiale Kirchberg. Die Leserin habe sich auch in anderen Filiale umgesehen, aber nur in der Filiale Kirchberg wird ihren Beobachtungen nach auf das Tragen der FFP2-Maske verzichtet. „Es geht ja nicht nur um die Kunden, sondern auch um die Gesundheit der Verkäuferinnen“, betont sie.

Bei Rewe sieht man die Maßnahmen als ausreichend und der Verordnung entsprechend. „Die aktuelle Regelung sieht vor, dass Mitarbeiter zwischen der Benutzung einer FFP2-Maske oder regelmäßigen Antigen Tests oder PCR-Tests wählen können“, betont Rewe-Pressesprecher Paul Pötschacher. Diese Regelung sei für alle Mitarbeiter in den Filialen sowie der Logistik und Gastronomie vorgeschrieben. „Die Mitarbeiter sind selbst für die Durchführung der Tests verantwortlich, und nicht der Arbeitgeber“, hebt Pötschacher hervor. Der Test muss alle sieben Tage durchgeführt werden. Bei einem wöchentlichen Test besteht nach der derzeit gültigen Verordnung die Möglichkeit, einen Mund-Nasen-Schutz statt einer FFP2-Maske zu tragen.

„Mitarbeiter können zwischen der Benutzung einer FFP2-Maske oder regelmäßigen Tests wählen.“ Paul Pötschacher, Rewe