Erstellt am 18. Mai 2018, 05:15

von Lisa Röhrer

Leben für die Musik. Christian Anzenberger verbringt seine Freizeit mit Brahms, Schubert und Co. Bald ist er in Ober-Grafendorf zu hören.

Christian Anzenberger hat sich der klassischen Musik verschrieben.  |  privat

Untertags entwickelt er Computer-Software, abends verzaubert er mit seinem Gesang das Publikum: Christian Anzenberger hat sich der klassischen Musik verschrieben. Vor einigen Jahren begann der St. Margarethener Liederabende zu machen. Seither ist er regelmäßig im Stift Herzogenburg, in Melk oder bei der Dommusik Linz zu Gast und präsentiert dort Werke von Franz Schubert oder Johannes Brahms.

Entdeckt hat Anzenberger sein Hobby spät. „Ich habe erst mit 28 wirklich zu singen begonnen“, erzählt der St. Margarethner. Zuerst habe er im Kirchenchor in seiner Heimatgemeinde mitgewirkt, zuletzt im Domchor in St. Pölten. „Dort habe ich gemerkt, dass die Literatur herausfordernder wird und habe beschlossen, eine Gesangsausbildung zu machen“, erzählt Anzenberger, der seine Stimme am Konservatorium für Kirchenmusik in St. Pölten schulte. „Als ich dann mein erstes Solo gesungen habe, war ich kreidebleich. Trotzdem habe ich mir gedacht: Das ist es!‘“, erinnert sich Anzenberger.

Für die Zukunft wünscht er sich, dass viele Menschen seine Liederabende besuchen. „Ansonsten habe ich, glaube ich, für einen Laiensänger viel erreicht. Damit muss man zufrieden sein, für eine Profi-Karriere bin ich mit 44 Jahren einfach zu alt.“

Wer sich selbst vom Talent des St. Margarethener überzeugen möchte, hat dazu am Sonntag, 27. Mai, um 17 Uhr in der Pielachtalhalle die Gelegenheit.