Team stellte neues Höfebuch vor. Auf stolze 600 Seiten bringt es das Buch, das die historischen Bauten aus den Jahren vor 1900 zeigt und beschreibt.

Von Marie Eder. Erstellt am 14. Oktober 2019 (12:51)

„Ein Mammutprojekt“ nennt es die Obfrau des Vereines der Bäuerinnen, Christine Gruber, und verweist damit stolz auf das gemeinsame Projekt vom Verein der Bäuerinnen und der Heimatforschung aus Hofstetten-Grünau. Sie bedankt sich damit gleich bei den Mitwirkenden für über 900 Hausbesuche, 8.000 gesammelte und ausgewertete Fotos und 4.500 ehrenamtliche Arbeitsstunden.

Dass so ein Aufwand keine Selbstverständlichkeit sei und sich teilweise als eine sehr schwierige Aufgabe erwies, merkte sie ebenfalls an. Doch das Ergebnis ließ sich nun sehen. Die Vorstellung des Höfebuches war für die Gemeinde ein großes Event. Begleitet wurde das Programm von der Bläsergruppe der Blasmusikkapelle Hofstetten-Grünau.

Nachdem Martin Grasmann, Moderator des Geschehens, der auch selbst am Buch mitgearbeitet hat, dem Publikum seine Gedanken auch in einem Mundartgedicht näher brachte, kam Landtagsabgeordnete Doris Schmidl auf die Bühne und drückte ihren Stolz auf die Gemeinde aus.

Alle waren sich einig, dass dieses Buch den Bürgern und Zu- oder Weggezogenen viel Freude bereiten wird. Für die Enthüllung des Buchcovers überlegte man sich auch etwas Besonderes. Zusammen mit Kindern aus der Volksschule setzten die Ehrengäste ein Puzzle zusammen, das am Ende die bisher geheimgehaltene Titelseite ergab.

Die Idee entstand durch den Wunsch, ein Nachschlagewerk zu haben, wo Häuser und Höfe zusammen Platz finden, die bei manchen in Vergessenheit geraten sind. „Das Buch wird uns sehr viel Freude bereiten“, betonte Bürgermeister Arthur Rasch im Rahmen der Präsentation.