Mostbrunnen für Rundwanderweg. In 42 Stunden errichtete die Landjugend Weinburg eine neue Attraktion.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 22. September 2014 (11:19)
Mit viel Eifer beim Projektmarathon dabei: Alexandra Maitner, Andrea Berndl, Katharina Humpelstetter, Petra Leputsch, Stefan Posseth, Christina Janker, Michael Bachmann, Sophie Seeböck, Thomas Teufl, Lukas Zöchling, Dominik Schmölz, Sebastian Gapp, Dietmar Teufl, Laura Hausmann, Anja Zöchling, Helene Leputsch, Julia Bernert, Bürgermeister Peter Kalteis und Bauernbundobmann Franz Hofbauer.
NOEN, Nadja Straubinger
Ein besonderes Projekt wartete auf die Landjugend Weinburg beim Projektmarathon. Bürgermeister Peter Kalteis hatte die Idee für einen Mostbrunnen am Rundwanderweg 652. „Abgekupferte Ideen sind oft die Besten“, lacht er.

42 Stunden hatte das etwa 25-köpfige Team der Landjugend Zeit, um die Vorgabe umzusetzen und die Arbeiten im Internet zu dokumentieren. „Der Mostbrunnen soll als Rastplatz dienen, an dem Wanderer ihren Durst stillen können“, erklärt Kalteis. Er soll regelmäßig befüllt werden.

Ergebnis stimmte zufrieden

„Wir hatten sofort eine Vorstellung, wie das Ganze aussehen könnte“, erklärt die Leiterin der Landjugend Weinburg Julia Bernert. Bis in die Nacht hinein wurde gearbeitet, gebaggert, es wurden Ringe einbetoniert, gepflastert und Bänke aufgestellt.

Es wurde auch ein Dach für den Brunnen gebaut, ein Korb und eine Kurbel montiert, mit deren Hilfe der Most aus dem Untergrund ans Tageslicht befördert werden kann. Der Fantasie waren bei der Gestaltung des Platzes keine Grenzen gesetzt. Und: Das Ergebnis stimmt durchwegs zufrieden. „Es ist ein super umgesetztes Projekt“, betont Bernert.