Biber-Name wird in Rabenstein gesucht. Wie soll Maskottchen in Gärten des Steinschalerhofs heißen? Gewinne warten.

Von Marlene Groihofer. Erstellt am 05. Juni 2020 (02:48)
Noch ist das Maskottchen namenlos. Kreative Ideen sind gefragt.
NOEN

Wissen rund um den Biber vermitteln – das will Steinschalerhof-Hotelier Johann Weiss. In den Teichen der zum Betrieb gehörenden Naturgärten leben derzeit zwei Biberfamilien. „Das müssten etwa 10 bis 12 Biber sein“, sagt Johann Weiss.

Vor etwa zehn Jahren haben sich die Biber in seinen Gärten angesiedelt, erzählt der Pielachtaler: „Sie fühlen sich wohl und vermehren sich.“

Fasziniert zeigt sich Weiss vom Biber und ärgert sich über die schlechte Nachrede, die das Tier vielerorts ereilt. „Ich entdecke laufend neue tolle Eigenschaften, die der Biber hat.“ Mitte Oktober etwa schmiere der Biber seine Burg bereits mit Schlamm zu: „Damit es ihm im Winter nicht zieht.“ Mit einem Nahrungsfloß kommen die Tiere durch den Winter: „Sie häufen in der Nähe ihrer Behausung Äste an und wenn der Teich gefriert, tauchen sie aus ihrem Unterwasserloch und holen sich ihre Jause.“ Und faul seien sie, die Biber. So sehr, dass sie die Hänge rund ums Gewässer lieber rutschen als gehen.

NOEN

Um Gästen und Interessierten mehr über den Biber vermitteln zu können, plant Weiss, rund um die vom Tier bewohnten Teiche Infotafeln aufzustellen, Kooperationspartner des Projekts ist die Raiffeisenbank der Region St. Pölten.

Geziert werden sollen die Schilder von einem Biber-Maskottchen. Für dieses wird nun noch ein Name gesucht: „Wir wünschen uns einen regionaltypischen Namen“, sagt Peter Krall von der Raiffeisenbank. Auf die besten zwei Einsender warten Gewinne: ein Frühstück für 10 Personen plus Biberführung im Steinschalerhof und ein Wanderpackage der Raiffeisenbank samt Jausengutschein. Wettbewerbs-Einsendeschluss ist der 22. Juni. Ideen kann man bis dahin an office@steinschaler.at senden.