Pläne für Gablitzer Zentrum werden bei informationsabend gezeigt

Gemeinde und Projektbeteiligte geben Auskunft zu Bauprojekten und Verkehr.

Erstellt am 27. November 2021 | 05:24
Lesezeit: 2 Min
Am Mittwoch - Pläne für Gablitzer Zentrum werden bei informationsabend gezeigt
Bürgermeister Michael Cech freut sich, Bürgern am 1. Dezember die Vorhaben für das Ortszentrum präsentieren zu können, die hier enstehen sollen. Foto: Veraszto
Foto: Veraszto

Im Gablitzer Ortszentrum werden in den kommenden Jahren Schritt für Schritt einige neue Bauvorhaben realisiert. Für die Gemeinde ist vor allem die Entstehung eines Hauptplatzes das oberste Ziel.

Am Mittwoch (1. Dezember) können sich Bürger – aufgrund des Lockdowns nur online – über die aktuellen Pläne informieren.

150 Wohnungen werden entstehen

Die KIBB Immobilien und die Österreichischen Bundesforste geben Auskunft zu ihren Wohnprojekten und die Kongregation der Schwestern vom göttlichen Erlöser zu ihrem geplanten Pflegeheim-Neubau.

Insgesamt werden im Ortszentrum 150 Wohnungen entstehen. Im Erdgeschoß der Gebäude sollen ein Geschäft, ein Gastro-Betrieb sowie ein neuer Veranstaltungssaal Platz finden. In diesen wird sich die Gemeinde einmieten. „Dort wird auch der neue Gemeinderatssitzungssaal sein. Im Gemeindeamt gibt es im ersten Stock dann neue Büros“, so Bürgermeister Michael Cech. In der Mitte der Bauprojekte ist der neue Hauptplatz geplant.

Erste Schritte mit 2022 möglich

Der Ortschef rechnet damit, dass die KIBB Immobilien schon 2022 mit der Gestaltung des Zentrums beginnen kann. Dann folgt das Bauprojekt der Bundesforste sowie der Neubau des Pflegeheimes bis 2025. Neben den Wohnungen wird aber auch der Verkehr von und zum Ortszentrum hin thematisiert. „Auch dazu nehmen die Experten Stellung“ erklärt Cech.

Vorgesehen sind jedenfalls für die Wohneinheiten und Hauptplatzgäste Tiefgaragen-Parkplätze, damit es nicht zu einem Verkehrschaos kommt. „Es wird keine neuen oberirdischen Parkplätze geben“, so der Ortschef.

Die Vorbereitungen für das neue Ortszentrum laufen bereits seit 2018. Ein Ergebnis der Vorplanungen war zum Beispiel die rund 1.000 Quadratmeter große „Flutmulde“, die den Hauersteigbach absichert und bei künftigen Starkregenereignissen das Zentrum vor Hochwasser schützen soll.

Lieber wäre es dem Ortschef gewesen, die Pläne bei einem persönlichen Treffen mit den Bürgern besprechen zu können. Wer aber nicht am Online-Informationsabend teilnehmen kann, wird die Pläne trotzdem zu sehen bekommen. Nach dem Info-Abend wird es für alle Haushalte einen Folder mit den Vorhaben und einem Zeitplan geben. „Ich denke, das wird ein tolles Projekt“, so Cech.