„Bühne“ startet in neue Saison. Über 20 vielfältige Kultur-Veranstaltungen gibt es noch bis zum Jahresende.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 14. September 2019 (03:32)
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Freuen sich, dass das Programm in der Bühne wieder gestartet ist: Werner Deimel und Bühne-Chef Karl Takats.

„Schon im April war unser Jahresprogramm fertig. Die Bühne ist in aller Munde, die Künstler rennen uns die Tür ein, und das ist gut so“, freut sich Bühne-Chef Karl Takats. Gemeinsam mit Werner Deimel hat er nur noch für die „Zwischentage“ Acts finden müssen, die das Programm gut ergänzen. „Wir suchen immer weniger“, sagen die beiden.

Nach einer Pause im Sommer, in der nur einige Kultursommer-Veranstaltungen stattgefunden haben, wurde jetzt mit frischer Kraft in den Herbst gestartet. Schon am Montag hat im Rahmen der „Blue Mondays“ !ndepmen gespielt. Dabei können sich Newcomer auf der Bühne präsentieren und so Erfahrungen sammeln.

10.000 Besucher kommen pro Jahr

Neben diesen monatlichen Konzerten ist für Programm-Highlights, wie Adi Hirschal oder 5/8erl in Ehr’n im Herbstprogramm gesorgt. „Und mit Saxofour stehen die besten Saxofonspieler Österreichs auf der Bühne“, ergänzt Takats. Besonders beliebt ist auch Uschi Hollauf, die um Weihnachten zwei Konzerte spielt. Bei beiden Veranstaltungen wurden schon 150 Karten verkauft. „Wir decken Genres ab für Leute, die Kulturgeschmack haben und interessiert sind für Neues auf dem Musikplaneten“, erklärt der Bühne-Chef. Über 20 Veranstaltungen werden noch geboten. Auch für das kommende Jahr sind schon einige Konzerte fix. Freuen darf man sich zum Beispiel auf Roland Düringer, Boris Bukowski oder Norbert Schneider und die Kabarettistinnen Nadja Maleh und Eva Maria Marold.

Schon im siebenten Jahr organisieren Takats und Deimel die Konzerte in der Bühne. 10.000 Besucher kommen pro Jahr. „95 Prozent sind zufrieden und gehen voller Vorfreude zur Veranstaltung“, berichtet Deimel. Manchmal sei jemand verärgert, weil er vielleicht nicht den Sitzplatz bekommt, den er gerne möchte. „Aber wir haben nun mal freie Sitzplatzwahl“, meint Deimel. Apropos Sitzplätze – einen Wunsch haben Takats und Deimel dann doch: neue, gemütlichere Sessel. „Die stammen noch aus dem 95er Jahr und pro Veranstaltung müssen wir einen weggeben, weil er kaputt ist“, erzählen die beiden.