Wolfgang Fifi Pissecker: „Ich brauche viel Gel“. Wolfgang Fifi Pissecker berichtete Martina Reuter über seine Styling-Vorlieben.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 14. August 2019 (04:09)
Reuter
Wolfgang Fifi Pissecker achtet bei seiner Kleidung auf Qualität und trägt gerne Schmuck, verriet er NÖN-Style-Expertin Martina Reuter.

Breite Schultern, Sommerbräune und zurück gegelte Haare: so kam Wolfgang Fifi Pissecker zum Fashiontalk-Dreh nach Purkersdorf. NÖN-Style-Expertin Martina Reuter war erfreut denn „Fifi“, wie er genannt wird, ist ein Mode-Chamäleon.

„Aus mir kannst Du sofort den Vollprolo, aber auch den einfachen Kellner stylen. Aber irgendwie steckt immer ein bisschen Macho in meinen bisherigen Filmrollen. Was auch gut ist, denn ich spiele auch in den neuen Staffeln der ‚Vorstadtweiber‘ einen Supermacho, komplett in Schwarz gekleidet und immer einen frechen Spruch auf der Lippe“, lacht der sympathische Schauspieler. Fifi durfte schon in viele Rollen schlüpfen, mit den „Hektikern“ steht er seit über 35 Jahren auf der Bühne.

Der Wiener liebt seine Stadt, deswegen hat er sich etwas ganz Besonderes überlegt: „Ich freue mich sehr, denn ich habe ein „ur-gemütliches“ neues Projekt: Ein Programm vollgepackt mit den schönsten Wiener Liedern und Geschichten, in ur-wienerisch“, strahlt er. „Natürlich versteht man alles! Und wenn nicht, lernt man viel dazu. Gemeinsam mit Tini Kainrath und den Musikern Rudi Koschelu und Tommy Hojsa werden wir ab 18. August unser neues Projekt ‚Weanarisch g’redt, g’sungen und g’spielt‘ spielen.“ Die NÖ-Premiere im Mai in der Burg Perchtoldsdorf war ein Riesenerfolg. Nun folgt die Wien-Premiere auf der Tschauner Bühne.

Pissecker ist ein Fashion-Allrounder. „Ich ziehe mich gerne modisch an. Zumindest hoffe ich, dass es modisch ist. Coole Jeans, Hemd, ich liebe Westen und ganz wichtig: Ich brauche viel Gel. Das ist die einfachste Frisur, die es gibt. In der Früh einen Batzen in die Hand, Haare zurück – fertig. Hält den ganzen Tag“, erklärt der Sportliebhaber.

„Achte sehr auf die Qualität“

Auffällig: Fifis volles Haar. „Das habe ich von meinen Eltern geerbt. Keine Spur von Geheimratsecken. Gott sei Dank – wenn ich ehrlich bin.“

Einkaufen muss sein, doch so viele Outfits hat er nicht. „Wenn ich eine Jeans finde, die passt, kaufe ich mir gerne ein zweites Paar davon. Genau so ist es bei Hemden und Jacken. Dafür gebe ich auch mehr Geld aus, achte aber auf die Qualität.“

Durch die Produktionen und Rollen ist Fifi geschult darüber, was zu ihm passt. Deswegen mischt er auch gerne mit, wenn es um Mode geht. „Wenn wir eine Rolle entwickeln, da spielt das Outfit eine große Rolle, dann gebe ich gerne meinen Senf dazu. Das ist wichtig, denn: Wenn ich ein Muskelshirt trage, kann ich den typischen Prolo besser spielen.“

Auffallend: Fifi trägt Schmuck. „Ja, ich trage manchmal gerne Schmuck, aber diese Kette mit der kleinen Jakobsmuschel ist ein Glücksbringer, die ich mir vor zehn Jahren in Spanien am Anfang meines Jakobweges gekauft habe und seither fast immer trage. Und diese Armbänder, die ich auf Ibiza für ein paar Euros gekauft habe, sind eine schöne Erinnerung für mich.“