Ortszentrum wird zu Naturoase. 350 neu gepflanzte Bäume, Sträucher und Stauden sollen Gablitz zum Blühen bringen.

Von Melanie Baumgartner. Erstellt am 20. November 2019 (04:00)
Bürgermeister Michael Cech und Bundesforste-Vorstand Georg Schöppl (v.l.) pflanzten gemeinsam Bäume in Gablitz.
ÖBf/K. Wocelka

Gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten hat die Biosphärenparkgemeinde Gablitz 350 Bäume, Sträucher und Stauden entlang der Südseite des Gablitzbaches sowie des Radweges gepflanzt. Damit soll eine kleine Waldoase mitten im Ort geschaffen werden. Um für Artenvielfalt zu sorgen, wurden seltene Wildobstbäume wie Holzapfel, Wildbirne oder Elsbeere gesetzt.

„Unsere Gemeinde liegt mitten im Biosphärenpark Wienerwald. Diese Verbindung von Mensch und Natur wollen wir mit der Pflanzung von für die Region typischen Bäumen und Sträuchern im wahrsten Sinne des Wortes noch stärker ins Zentrum unseres Ortes rücken“, freut sich Bürgermeister Michael Cech über die Pflanzung der Bäume und Sträucher.

Auch Bundesforste-Vorstand Georg Schöppl ist mit dem Projekt sichtlich zufrieden: „Als größter Wald- und Grundeigentümer im Biosphärenpark Wienerwald ist es uns ein Herzensanliegen, wertvolle Waldlebensräume für bereits selten geworden Arten zu erhalten und auch zu erweitern. Dass wir darüber hinaus zu einem Naturparadies mitten im Ortszentrum von Gablitz beitragen können, freut uns sehr.“

Außerdem profitieren auch zahlreiche Insekten und Vögel von den Bäumen und Sträuchern. Die Pflanzen dienen etwa gefährdeten Wildbienen oder heimischen Schmetterlingen als wichtige Nahrungsquelle. Rotkehlchen oder Singdrossel nutzen die Sträucher zudem als Nistplätze.

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