ÖVP will Mandate in Purkersdorf verdoppeln. Spitzenkandidat Andreas Kirnberger und sein Team haben sich viel vorgenommen.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 11. Dezember 2019 (04:16)
Die „Neuen“ bei der ÖVP: Christian Pokorny, Waltraud Frotz, Daniel Hesse, Andi Kirnberger, Edmund Cvak, Barbara Posch, Thomas Kasper mit Spitzenkandidat Andi Kirnberger.
Jasmin Jackson

Die Kandidaten der ÖVP für die kommende Gemeinderatswahl stehen fest. Andreas Kirnberger geht als Spitzenkandidat ins Rennen. Schon dahinter folgt mit Barbara Posch eine neue Kandidatin. Die 42-jährige ist verheiratet und hat ein Kind. Posch ist in Purkersdorf aufgewachsen und Projektleiterin in der Werbebranche. Seit 2015 ist sie im Organisationsteam des ÖVP-Familiensommers und 2017 hat Posch die Leitung der ÖVP-Frauen übernommen. Auch im Elternverein der Volksschule ist sie aktiv.

Hinter Posch folgen bekannte Namen: Albrecht Oppitz, Elisabeth und Michael Holzer, die bereits jetzt schon im Gemeinderat vertreten sind. Auffällig ist, dass Florian Liehr nur an zehnter Stelle angeführt ist. Ein Rückzug ist das für ihn aber keinesfalls. „Ich kandidiere auf einem Listenplatz, der ganz klar für uns erreichbar ist“, sagt Liehr, der davon ausgeht, wie bisher im Gemeinderat vertreten zu sein. Er würde nicht im entferntesten an Rückzug denken.

„Die Wähler entscheiden, wer im Gemeinderat vertreten ist“, meint Liehr. Man habe jetzt die ersten 15 Plätze der Liste präsentiert. „Wir sehen bei der Wahl 2020 das zwölfte Listenmandat als das klassische Kampfmandat“, sagt Liehr. Die ÖVP hält derzeit bei fünf Mandaten, eine Verdoppelung ist aber auch für den derzeitigen Stadtrat Albrecht Oppitz realistisch, wie er im NÖN-Gespräch bestätigt.

„Ich kandidiere auf einem Listenplatz, der ganz klar für uns erreichbar ist.“ Florian Liehr (Platz 10)

Worauf die ÖVP auch besonders stolz ist, ist die Ausgewogenheit im Team. „Mir war wichtig, dass wir gleich viele Frauen wie Männer, neue Leute und bewährte Experten an wählbaren Stellen, aufstellen. Das ist uns gelungen. Und ich freue mich, mit diesem Team in Wahlen zu gehen. Wir haben sicher das vielfältigste Team aller Parteien“, ist Kirnberger überzeugt.

Wichtig ist ihm neben dem frischen Wind auch die Verantwortung für die Zukunft. „Die ersten 15 Kandidaten haben in Summe 28 Kinder. Das Durchschnittsalter der Kandidaten ist 47 Jahre“, so Kirnberger. Jeder Kandidat hat sich auch auf ein eigenes Thema spezialisiert – vom öffentlichen Verkehr über die Kinderbetreuung bis hin zu Transparenz und Bürgerbeteiligung.