Was wurde aus... Stefan Maierhofer?

Erstellt am 24. November 2022 | 10:26
Lesezeit: 3 Min
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Foto: Katharina Schiffl
Fußballprofi Stefan Maierhofer ist heute als Spielertrainer beim Kremser SC in der Regionalliga Ost tätig.

Seine spannende Fußballreise, die ihn in Top-Ligen dieser Welt führen sollte, startete Stefan Maierhofer bereits in ganz jungen Jahren. Seine Eltern übernahmen das Gasthaus Hochram-Alpe in Gablitz und Sohn Stefan musste natürlich mit. So landete er mit acht Jahren beim SV Gablitz, dem er sechs Jahre lang die Treue hielt. Danach ging es zum FC Tulln, dem First Vienna FC und nach Langenrohr.

Parallel dazu arbeite er immer noch im elterlichen Betrieb. Doch zwei Vollzeitjobs vertragen sich nur schlecht, so dass mit 23 Jahren eine Entscheidung getroffen werden musste. Und diese fiel gegen eine Hotel- und Restaurant-Karriere und für das Leben des Traumes von so vielen jungen Menschen aus: Er wurde Profi-Sportler. Und das nicht irgendwo, sondern gleich an einer internationalen Top-Adresse, jener des FC Bayern München. Vorerst in der zweiten Mannschaft, wo er zum Mannschaftskapitän aufstieg und in 42 Spielen 21 Tore erzielte. Später sammelte er auch im Star-Team Erfahrungen.

Danach folgten viele Arbeitgeber, um die ihn wohl so manches fußballbegeistertes Nachwuchstalent beneidet: Greuther Fürth, Rapid Wien, Wolverhampton Wanderers, MSV Duisburg, RB Salzburg, 1. FC Köln oder Millwall, um nur einig davon zu nennen. „Mit meiner Karriere bin ich zufrieden, noch dazu, wo mir viele das Talent abgesprochen haben. Immerhin war ich 16 Jahre lang bezahlter Profifußballer“, sagt er heute im Brustton der Überzeugung von jemandem, der weiß, dass er es geschafft hat. Titel, etwa die Meisterschaft mit Rapid in der Saison 2007/08 und viele Toren unterstreichen dies.

Heute arbeitet der mittlerweile 40-jährige Vater einer 10-monatigen Tochter, der vergeben ist, als Spielertrainer beim Kremser SC in der Regionalliga Ost und beschäftigt sich mit seinem nächsten Karriereschritt: die Bewerbung für eine Pro-Lizenz. Doch er ist in mehrere Richtungen unterwegs und nutzt das in seinen vielen Profijahren aufgebaute Netzwerk. Etwa als Botschafter für Sportscon, eine Firma, die junge Nachwuchshoffnungen berät, oder als Vortragender, wo er ein gerne gesehener Gast ist. Denn: „Ich habe etwas zu erzählen und kann auch gut motivieren.“ Wer seine bisherige Karriere verfolgt hat, hat keinen Grund daran zu zweifeln.