Schmutterer folgt Köhler im Tullnerbacher Gemeinderat

Andrea Köhler (SPÖ) verlässt Gemeinderat, Gerda Schmutterer übernimmt ihr Mandat.

Erstellt am 02. Dezember 2021 | 04:39
Lesezeit: 2 Min
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Gerda Schmutterer folgt Andrea Köhler im Tullnerbacher Gemeinderat für die SPÖ nach. Schmutterer war davor bereits 20 Jahre als Mandatarin tätig.
Foto: SPÖ Tullnerbach

Die jüngste Sitzung des Tullnerbacher Gemeinderats begann mit einer Nachbesetzung. Andrea Köhler legte ihr Mandat zurück, Gerda Schmutterer folgt ihr.

Seit der konstituierenden Sitzung im März 2020 war Andrea Köhler für die SPÖ im Gemeinderat. Aus privaten Gründen entschied sie sich bereits vor einigen Monaten, ihr Mandat zurückzulegen und sich aus der SPÖ Tullnerbach zurückzuziehen.

„Andrea Köhler hat uns bereits Ende des Sommers mitgeteilt, dass sie ihr Mandat zurücklegen möchte. Nachbesetzt wurde schließlich erst vergangene Woche, weil wegen der Corona-Pandemie seitdem keine Gemeinderatssitzung mehr war“, erklärt Ortsparteivorsitzender Wolfgang Braumandl.

Wir versuchen, in den Ausschüssen gut mitzuarbeiten.“ GERDA SCHMUTTERER Gemeinderätin

Ihr Mandat im Gemeinderat übernimmt Gerda Schmutterer. „Gerda Schmutterer war auf Platz 4 der Liste und damit die logische Nachfolgerin. Außerdem war sie bereits davor jahrelang im Gemeinderat“, erklärt Braumandl.

Konkret war Schmutterer bereits 20 Jahre als Mandatarin tätig. Bei der vergangenen Wahl wollte sie schließlich Platz für jemand jüngeren machen, wie sie erzählt. „Ich habe mich bei der Wahl 2020 zugunsten einer jüngeren Kandidatin auf der Liste etwas nach hinten versetzen lassen. Die Kollegin ist jetzt aber aus privaten Gründen zurückgetreten, weshalb ich wieder nachgerückt bin“, erzählt Schmutterer und fügt schmunzelnd hinzu: „Jetzt bin ich also das 21. Jahr im Gemeinderat mit dabei.“

Auch einige konkrete Ziele nennt Schmutterer, die auch Vorsitzende der Pensionisten ist. „Wir versuchen, in den Ausschüssen wieder gut mitzuarbeiten. Hauptprojekte waren in den vergangenen Jahren Spielplätze und Kindergärten sowie das Zusammenführen von Generationen. Außerdem hatten wir viele Senioren- und Jubiläumsgeburtstage und veranstalteten eine Kindersportwoche. All das soll weitergeführt werden – je nachdem, wie es die Corona-Pandemie zulässt“, schildert Schmutterer.

Ein weiterer Schwerpunkt soll auf die Demenzregion, gemeinsam mit der Kleinregion „Wir 5 im Wienerwald“ gelegt werden. „Es gibt viele Sorgen, aber auch Ideen, um demenzkranke Menschen in der Region zu unterstützen. Auch darauf werden wir uns fokussieren“, sagt die Gemeinderätin.

Wie lange sie als Mandatarin für die SPÖ im Gemeinderat tätig sein wird, kann sie derzeit noch nicht beantworten. „Es gibt ein Übereinkommen mit einer jungen Nachfolgerin, dass sie in zwei bis drei Jahren mein Mandat übernimmt“, erklärt Schmutterer. Ob sie diese Periode noch fertig machen wird, ist aktuell noch offen.