Termin für Konzerte am Purkersdorfer Hauptplatz wackelt. Die Falco-Tribute-Veranstaltung wird voraussichtlich nicht am Samstag, 6. Juni stattfinden können.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 25. März 2020 (04:36)
Bei der Pressekonferenz im Nikodemus wurden Anfang März die Künstler präsentiert, die auftreten werden. Für Anfang Juni war ein Falco-Tribute-Konzert geplant.
Ernst Jauck

Jetzt hat die Coronakrise also wahrscheinlich doch Auswirkungen auf die beliebten Open-Air-Veranstaltungen bei freiem Eintritt am Purkersdorfer Hauptplatz. Während man sich bei der Pressekonferenz Anfang März noch zuversichtlich gab, dass das Konzert am Samstag, 6. Juni wie geplant stattfinden kann, ist jetzt zu befürchten, dass entweder ein anderer Termin gefunden werden muss oder die Veranstaltung abgesagt werden könnte.

„Der Termin wackelt“, bestätigt Bürgermeister Stefan Steinbichler vergangenen Montag im NÖN-Gespräch. Wie berichtet, war die Veranstaltung für Anfang Juni angesetzt. „Wir hätten mit den Vorarbeiten jetzt starten müssen, das ist aber unrealistisch“, so Steinbichler. Auch die Verantwortlichen der Bezirkshauptmannschaft, die für einige Bereiche zuständig seien, hätten jetzt anderes zu tun. Sollte es einen Ausweichtermin geben, dann werde das Konzert wohl erst im Herbst stattfinden können. „Dafür müssen wir aber erst mit allen Beteiligten reden“, informiert der Bürgermeister zum derzeitigen Stand der Dinge.

Virtuelle Duetts mit heimischen Künstlern

Geplant wäre am 6. Juni ein großes Konzert mit Falco-Schwerpunkt gewesen. Österreichische Künstler, wie die Schauspieler Johannes Krisch, Edita Malovcic, Musicaldarstellerin Ana Milva Gomes, Alkbottle-Frontmann Roman Gregory oder Russkaja-Sänger Georgij Makazaria hätten virtuelle Duette mit Falco gesungen. Vorbild wäre das Konzert am Donauinselfest 2017 gewesen. Der heimische Chor Local Vocals wäre beim Song „Amadeus“ mit dabei gewesen. Als Vorband wäre die heimische Newcomerin Nnoa auf der Bühne gestanden.

Auf auf der Homepage der Stadtgemeinde wurde der Termin mit Anfang Juni bereits entfernt.

„Ich werde abwarten, was Bezirkshauptmannschaft und Stadtgemeinde entscheiden und mich danach richten“, sagt Organisator Niki Neunteufel. Schlimmer als im vergangenen Jahr, als der Opus-Sänger kurz vor dem Konzert schwer erkrankte, könne es aber nicht kommen. „Und da hatten wir dann auch ein tolles Konzert“, so Neunteufel zuversichtlich.

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