Eichhörnchen vor Krähenattacke gerettet. Richard Breier, Präsident der Duckhüttler Gilde, konnte während seines Polizeidienstes zwei Eichhörnchen das Leben retten.

Von Nadja Büchler. Erstellt am 14. August 2020 (15:36)

Richard Breier, Präsident der Duckhüttler Gilde, war im Rahmen seines Dienstes bei der Wiener Polizei, mit seinem Kollegen in der Hietzinger Hauptstraße unterwegs. Aus dem Funkwagen heraus entdeckten sie am Gehsteig einige Krähen, die “Etwas” am Boden attackierten. Breier und sein Kollege entschlossen sich herauszufinden, wer oder was von den Krähen gejagt wurde. Nach dem Verscheuchen der Vögel fanden sie drei kleine, verletzte Eichhörnchen. Eines der Jungtiere trug durch die Krähen Attacke schwere Kopfverletzungen davon und verstarb kurz nach der Rettung. Die zwei anderen Eichhörnchen hatten leichte Verletzungen und klammerten sich, froh über ihre Rettung, an Breiers Finger fest und kletterten Schutz suchend auf seine Hand.

Zum Glück fand sich im Funkwagen ein leerer Karton der mit Papier ausgelegt wurde, und den zwei Eichhörnchen als vorübergehende Transportbox diente. Gruppeninspektor Breier rief bei der Wiener Wildtier-Hotline an und konnte kurz darauf die Jungtiere an eine junge Mitarbeiterin des Wildtier-Teams übergeben. Die Eichhörnchen befinden sich am Weg der Besserung und werden so bald als möglich wieder ausgewildert.

“Ich bin sehr tierlieb und habe auch schon Weinbergschnecken von der Fahrbahn getragen damit kein Auto über sie drüber fährt. Bei der Eichhörnchenrettung freut mich besonders, dem Wappentier der Duckhüttler Gilde geholfen zu haben,” berichtet Breier von seiner Rettungsaktion.