Heinz Lutzer: Erfolg beginnt im Kopf. Der Pressbaumer Heinz Lutzer unterstützt speziell Betroffene der derzeitigen Krisensituation mit maßgeschneiderten Hilfsinstrumenten.

Von Monika Närr. Erstellt am 21. Juni 2020 (03:07)
Mentaltrainer Heinz Lutzer mit Seminarunterlagen und seinem zutraulichen Havaneser Jessy.
Monika Närr

„Durch die aktuelle Situation in Österreich und Europa ist vielfach eine Evaluierung der eigenen Prozesse notwendig und eine Adaptierung zum Beispiel im Bereich Kundenakquise oder Marketingmanagement erforderlich“, so Mentaltrainer Heinz Lutzer. Und weiter: „Erfolg beginnt im Kopf. Richtiges Mentaltraining wirkt auf körperlicher, geistiger, seelischer und materieller Ebene“, betont der Absolvent der Mentalakademie-Europa. Seinen Kunden ebnet er den Weg mit unterschiedlichen Methoden und Hilfsmitteln, unterstützt sie beim Umgang im Krisenmanagement oder mit ihren (neuen) Zielsetzungen. „Vor allem in Zeiten wie diesen sind wir geistig gefordert“, sieht er auch viele Chancen für Weichenstellungen in neue, fruchtbare Gefilde.

Heinz Lutzer genießt mit Ehegattin Eva den Frühling im Garten. Hier zeigen die beiden eine Brunnenskulptur.
NOEN

Seit zwölf Jahren lebt er mit Ehefrau Eva in Pressbaum, seit Herbst ist er als Diplom-Mentaltrainer selbstständig tätig. Davor war er in unterschiedlichen Managementbereichen einer Bank eingesetzt. Führungskräfte-Ausbildungen und die intensive Beschäftigung mit Prozessmanagement weckten schließlich sein Interesse, selbst als Mentaltrainer aktiv zu werden. „Ich studiere gerne Leute, will wissen, wie sie ticken, ihre Stärken und Schwächen kennenlernen“, gibt der Mentaltrainer Einblick in den Anreiz, den sein Berufsbild mit sich bringt. „Zu sehen, wie sich der Fokus verändern kann, wie sich menschliche Schwächen in Stärken verwandeln“ gefällt ihm besonders dabei. Er berät Firmen, gibt Workshops und auch Einzelcoachings. Als eigene Stärke bringt er die Fähigkeit „wirklich zuhören zu können“ mit. „Es interessiert mich, was zwischen den Zeilen steht, hier frage ich dann auch immer wieder nach“, strahlt Lutzer die Freude an seiner Berufung aus allen Poren.

„Mentaltraining soll leistbar für alle sein“

Zudem verfügt er über ein großes Netzwerk, auf das er in speziellen Fällen auch zurückgreifen kann. In seiner Ausbildungsstätte, der Mentalakademie-Europa, arbeiten Lebensberater, Mentaltrainer, Psychotherapeuten aber auch Neurowissenschafter zusammen. „Heute kann man immer besser, detaillierter und einordenbarer psychische Vorgänge oder Erregungszustände im Körper messen, die Einfluss auf unsere Gedanken, Gefühle, Ängste, Aggressionen oder Euphorie haben. Mit den Ergebnissen kann man dann gezielt ansetzen, um neue oder erweiterte Behandlungs- und Beratungskonzepte zu entwickeln“, erläutert Lutzer und zeigt im Gespräch mit der NÖN auch einige seiner Themenmappen mit den Titeln Eigenverantwortung, Teamarbeit, Wertesysteme, Zielmanagement, Achtsamkeit oder Gerechtigkeit am Arbeitsplatz.

„Ich will wissen, wie Leute ticken. Es interessiert mich, was zwischen den Zeilen steht.“ Mentaltrainer Heinz Lutzer

Er selbst tankt am liebsten „beim Wandern in Österreich oder vor meiner Haustüre“ auf, beschäftigt sich in seiner Freizeit gerne mit Kräutern und liebt Meditationen mit einer Kombination aus Musik und Atemtechnik. Früher war der Vater einer 23-jährigen Tochter auch leidenschaftlicher Fußballer, heute spielt er gelegentlich Tennis.

Und noch ein Aspekt ist dem 53-Jährigen wichtig: „Mentaltraining soll leistbar für alle sein“. Daher strickt er gerne auch ganz individuelle Programme für Einzelkunden und deren spezifische Erfordernisse sowie Lebenssituationen.