Neues Kommando für die Feuerwehr. Kurt Heuböck scheidet aus Altersgründen aus und die Stellvertreter aus privaten. Spannende Zeiten für die Silberhelme.

Von Marlene Trenker. Erstellt am 16. Januar 2019 (04:37)
FF Pressbaum
So soll die neue Heimat der Feuerwehr Pressbaum aussehen.

Knapp eineinhalb Jahre nach seiner Wahl zum Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Pressbaum, muss Kurt Heuböck seine Funktion aus Altersgründen aufgeben. Sein Stellvertreter Thomas Menczik wird ebenfalls aus seiner Funktion zurücktreten. Und Alexander Knapp räumt auch als Verwalter seinen Posten. Auf das neue Kommando kommen spannende Zeiten zu, denn beim Pressbaumer Feuerwehrhaus wird auf einen Neubau verzichtet. Das bestehende Gebäude am Asfinag-Gelände soll adaptiert werden.

Im Mai wird es sich dann herausstellen, wer nachfolgen wird. „Es liegt nun an der Mannschaft, einen neuen Kommandanten zu finden“, sagt Kurt Heuböck.

„Pro Tag muss ich bestimmt zwei bis drei Stunden als Kommandant für die Feuerwehr aufwenden“ Kommandant Kurt Heuböck über den Zeitaufwand

Der Arbeitsaufwand für eine führende Position bei der Feuerwehr ist ein ziemlich hoher. Anforderungen im Berufsleben steigen auch immer mehr und so bleibt oft wenig Zeit. So sind für Menczik und Knapp, der auch erst kürzlich seine Funktion im Gemeinderat niederlegte, ein aktives Berufsleben verantwortlich dafür, dass sie ihre Funktionen nicht weiter ausführen werden.

NOEN

„Thomas Menczik ist schon seit längerer Zeit Stellvertreter und möchte, dass frischer Wind in das Kommando kommt“, sagt Heuböck.

Auf den neuen Kommandanten kommt auf jeden Fall viel Arbeit zu. Und die braucht viel Zeit, vor allem für eine Feuerwehr mit der Größe von Pressbaum. „Pro Tag muss ich bestimmt zwei bis drei Stunden als Kommandant für die Feuerwehr aufwenden“, sagt Heuböck über die anspruchsvolle Tätigkeit. Mit dem neuen Feuerwehrhaus steht dem Nachfolger noch viel bevor.

NÖN
Josef Schmidl-Haberleitner

Die Feuerwehr zieht nun in das bestehende Gebäude am Asfinag-Gelände. Hinzu kommen Garagen für die Feuerwehrautos. Da auch mit einbezogen wurde, dass das Rote Kreuz ebenfalls an diesem Standort einzieht, wurde auf dem Grundstück noch eine Fläche freigehalten.

Bürgermeister Josef Schmidl-Haberleitner ist zuversichtlich, was die Zukunft der Feuerwehr betrifft. „Beim neuen Kommando wünsche ich mir, dass sich die Jungen nach vorne trauen“, sagt Bürgermeister Josef Schmidl-Haberleitner.