Schüler engagierten sich bei "72 Stunden ohne Kompromiss“

Schüler des Sacré Coeur sammelten Lebensmittel für die Tafel Pressbaum.

Erstellt am 20. Oktober 2021 | 04:45
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Im Rahmen der Aktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ sammelten die Schüler Lebensmittel und Hygieneprodukte für die Tafel.
Foto: BAfEP Sacré Coeur Pressbaum

Die 3b-Klasse der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik des Sacré Coeur Pressbaum hat sich ordentlich ins Zeug gelegt: Im Rahmen von Österreichs größter Jugendsozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ haben die Schüler Lebensmittel für die Tafel Pressbaum gesammelt.

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An zwei Nachmittagen kamen über 1.000 Kilogramm an Waren zusammen.
Foto BAfEP Sacré Coeur Pressbaum

Vor den Supermärkten stellten sich die Jugendlichen auf. „Wir sammeln haltbare Waren für die Tafel. Würden Sie etwas zusätzlich kaufen und spenden“, sagten die Schüler dabei zu den Einkäufern. Insgesamt wurden an zwei Nachmittagen über 1.000 Kilogramm an Waren gesammelt. „Helfen ist eigentlich total cool“, zeigte sich eine Schülerin begeistert.

Alexandra Stangl vom Roten Kreuz, die die Agenden der Team Österreich Tafel betreut, lobte die Schüler im Gespräch mit der NÖN: „Ich möchte mich recht herzlich bei allen Schülern bedanken. Auch die Organisation mit den Lehrern funktionierte bestens.“ Am Donnerstag konnten die Schüler die Arbeit der Tafel kennenlernen. „Die Schüler waren sehr interessiert und haben auch viele Fragen gestellt, das war ganz großartig“, freut sich Stangl. Mit den gesammelten Lebensmitteln und Hygieneprodukten konnten 72 Kisten gefüllt werden, die nun an Bedürftige übergeben werden können. „Das ist wirklich unglaublich super“, schwärmt Stangl.

Reinigungsaktion stand auch auf dem Programm

Neben dem Sammeln von Lebensmitteln haben die Schüler auch den Ort von Müll befreit. An den Bahnhöfen und im Wald von Pressbaum wurden Dosen, Flaschen und andere Verpackungsmaterialien aufgesammelt und mitgenommen. „Die Frage: ,Wann machen wir das noch einmal‘, zeigt das Engagement der Jugendlichen und ihre Freude am Helfen“, so Direktor Peter Brunner. Die Schüler möchten sich auch abseits der Jugendaktion weiterhin engagieren und helfen.